Unilever: Erholung nach gescheiterter GSK-Offerte – Hedgefonds Trian Partners mischt nun mit

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In der vergangenen Woche waren die Titel von Unilever deutlich eingebrochen, nachdem das Unternehmen 50 Milliarden Pfund für die Konsumgütersparte von GlaxoSmithKline (GSK) geboten hatte. GSK hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen, Unilever eine Erhöhung der Offerte anschließend aber abgelehnt. Daraufhin hatte sich der Aktienkurs bereits wieder etwas erholt.

Nun haben die Aktien aufgrund eines Presseberichts über eine Beteiligung des aktivistischen Investors Trian Partners ihre Erholung mit mehr Dynamik fortgesetzt. Sie rückten in London im frühen Handel um fünf Prozent vor.

Hedgefonds könnte Trennung von Geschäftsbereichen anstoßen

Mit dem aktuellen Kurszuwachs haben die Papiere ihre Verluste der vergangenen Woche nun größtenteils wieder aufgeholt. Dem Bericht in der „Financial Times“ zufolge will Trian mit seiner Beteiligung möglicherweise den Druck auf die Unilever-Unternehmensleitung nach dem gescheiterten Übernahmeangebot für die GSK-Sparte erhöhen.

Hinter Trian Partners steht der amerikanische Hedgefonds-Manager Nelson Peltz. Peltz, so schreiben die Autoren des Bernecker-Börsenbriefs in ihrer Montagsausgabe, sei zuvor schon bei anderen Konsumgüter-Unternehmen wie Pepsico , Danone und Kraft Foods sowohl aktiv als auch erfolgreich gewesen. Die Autoren glauben, dass Peltz bei Unilever eine Trennung des Lebensmittelgeschäfts vom Haushalts- und Körperpflegegeschäft im Visier haben könnte. Der Aktienkurs bekomme nun einen neuen Kaufimpuls.

Auch Analystin Celine Pannuti von JPMorgan sieht die Aktie nun kurzfristig gestützt. Ob längerfristig eine Wertsteigerung möglich sei, ist ihr zufolge derzeit aber ungewiss. Pannuti blieb bei ihrem „Underweight-Votum für Unilever.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Who is Danny / Shutterstock.com

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