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New York Ausblick: Nvidia und Nasdaq 100 winken Rekordmarken

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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem starken ersten Quartal und optimistischen Aussagen zur weiteren Entwicklung haben die Aktien von Nvidia am Donnerstag im vorbörslichen US-Handel erstmals die Marke von 1000 US-Dollar geknackt. Als ein Schwergewicht im Technologiesektor schieben sie wohl auch den Tech-Index Nasdaq 100 auf eine Höchstmarke. Vorbörslich ging es um 1,3 Prozent auf 18 940 Zähler auf ein Rekordhoch nach oben.

"Das derzeit heißeste Unternehmen im Börsenzirkus hat damit wieder einmal all diejenigen eines Besseren belehrt, die darauf gesetzt haben, dass Umsätze und Gewinne nicht in dieser Dynamik weiter steigen können", schrieb Marktexperte Jürgen Molnar von Robomarkets zu Nvidia. Der Hype um das Thema Künstliche Intelligenz und die Nachfrage nach entsprechenden Chips scheine noch lange nicht erschöpft zu sein. Nvidia-Aktien zogen vorbörslich um mehr als 7 Prozent auf knapp 1020 Dollar an und hievten andere Branchentitel wie AMD und Micron Technology mit nach oben.

Allerdings könnten Nvidia-Kurse von über 1000 Dollar schon bald Vergangenheit sein. Denn mit einem Aktiensplit will das Management die Anteilscheine für Investoren optisch attraktiver machen. Mitte des Jahres soll jeder Aktionär für eine Nvidia-Aktie neun weitere erhalten. Damit würde sich der Aktienkurs zehnteln.

Am breiten Markt dürften die Kurse am Donnerstag hinter den Tech-Aktien zurückbleiben. Der mit zahlreichen Titeln der "Old Economy" besetzte Leitindex Dow Jones Industrial legte vorbörslich um ein Viertelprozent auf 39 774 Punkte zu. Hier winken erst über gut 40 000 Zählern neue Höchstmarken.

Aktien von Dupont de Nemours verteuerten sich um gut 6 Prozent. Der Chemiekonzern will sich in drei börsengehandelte Unternehmen aufspalten. Das Geschäft mit Elektronik und die Wassersparte wird separiert, das verbleibende Geschäft wird sich auf Dinge wie Biopharma und Medizintechnik konzentrieren.

Einen vorbörslichen Kurseinbruch erlitten die Papiere des Bekleidungskonzerns VF Corp , sie sackten um bis zu 15 Prozent ab auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren. Der Umsatz des Herstellers von Marken wie The North Face, Eastpak und Timberland ging das siebte Quartal in Folge zurück./bek/jha/

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