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In beide Richtungen „gedeckelt“?

Trading-Chance Symrise: Seit zweieinhalb Jahren seitwärts – ideal für einen Inline-Trade!

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Seit Anfang 2022 hängt die Aktie des Duft- und Geschmacksstoffe-Herstellers Symrise in einer breiten Seitwärtsspanne fest. Und die jüngsten Meldungen lassen erwarten, dass das vorerst auch so bleiben wird. Nicht gut für Long- oder Short-Trades … aber ideal für einen Inline-Optionsschein!

Quelle: onvista

Es war ein bezeichnendes Bild: Als Symrise Ende April das Ergebnis des ersten Quartals vorlegte, hob die Mehrzahl der Analysten den Daumen, aber die Aktie fiel trotzdem. Denn die Bewertung liegt mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 33 für die 2024er-Gewinnschätzung hoch, die Dividendenrendite ist niedrig und das Wachstum einerseits zwar stetig, andererseits aber nicht gerade dynamisch.

Einerseits, andererseits … so etwas ist ideal für einen Inline-Trade

Und dieses „einerseits, andererseits“ zieht sich hier wie ein roter Faden durch die Situation. In einem wachstumsarmen wirtschaftlichen Umfeld sind Aktien von Unternehmen wie Symrise, die aufgrund ihres Geschäftsfelds Solidität mitbringen, zwar geschätzt, das stützt den Kurs auf der Unterseite. Andererseits bremst die eher hohe Bewertung nebst geringer Wachstumsdynamik den Kurs auf der Oberseite. Und auch, wenn einige Analysten hier sogar Kursziele bis zu 130 Euro ausgelobt haben: Im Schnitt liegt das Kursziel bei 113,80 Euro, denn es finden sich auch Ziele unterhalb des derzeitigen Kursniveaus. Damit ist die Chance gut, dass der Symrise-Kurs die Handelsspanne zwischen 87,38 und 115,65 Euro, in welcher er sich seit Anfang 2022 bewegt, vorerst nicht verlässt.

Quelle: marketmaker pp4

Für Trend-Trades ist Symrise daher nur etwas für agile Range-Trader, die das Auf und Ab innerhalb der Handelsspanne flexibel nutzen. Aber für „Inline-Trader“ ist diese Gemengelage günstig. Denn bei einem Inline-Optionsschein erreicht man dann einen Gewinn, wenn eine Aktie die durch den Schein vorgegebene Handelsspanne nicht verlässt, sondern bis zum Laufzeitende in ihr verbleibt. Wie funktioniert das? Dazu, bevor weiter unten die konkreten Daten zu dem von uns heute vorgestellten „Inliner“ kommen, eine Erläuterung:

Bei „Inlinern“ sind Seitwärtstrends genau das, was man braucht

Bei einem Inline-Optionsschein erzielt der Halter des Scheins dann einen Gewinn, wenn die zugrundeliegende Aktie bis zum Ende der Laufzeit innerhalb einer vorher festgelegten Kursspanne bleibt. Ein „Inliner“ hat eine obere und eine untere Kursbarriere, die bis Laufzeitende nicht berührt werden darf. Gelingt das, erhält der Besitzer des Inline-Optionsscheins 10,00 Euro ausgezahlt, die Höhe des dadurch errichten Gewinnst ist damit vom Kaufkurs abhängig (wobei man nicht bis zum Laufzeitende investiert bleiben muss, er Verkauf ist jederzeit möglich). Gelingt das nicht, weil die Aktie eine der beiden Barrieren touchiert, verfällt der Optionsschein sofort wertlos. Was bedeutet:

Es ist notwendig, die Barrieren so weit entfernt vom aktuellen Kurs der Aktie zu wählen, dass eine gute Chance besteht, dass diese bis zum Laufzeitende nicht berührt werden. Darüber hinaus sollte die Laufzeit nicht zu lang sein, denn was heute sicher scheint, kann an der Börse morgen schon völlig anders sein. Und man sollte einen Inline-Optionsschein nie einsetzen, ohne vorher bei der Aktie einen unter der oberen und einen über der unteren Barriere liegenden Stoppkurs anzusetzen, um rechtzeitig zu verkaufen, bevor eine Barriere touchiert wird und dadurch ein Totalverlust entstünde.

Dass man diese Stoppkurse nicht im Inline-Optionsschein selbst ansetzen kann, liegt daran, dass dessen Kurs immer höher steigt, je näher das Laufzeitende kommt. Denn das definiert ja vor allem die Chance, das Laufzeitende „zu erleben“ und dann die 10,00 Euro Abrechnungskurs des Scheins als Gewinn einstreichen zu können. Da ist man als Anleger also gefordert, regelmäßig auf den Verlauf der Aktie zu achten. Darüber hinaus ist ein Inline-Optionsschein aber in einem wankelmütigen Markt eine interessante und recht nervenschonende Alternative … wenn man nicht zu viel wagt.

Trading-Chance mit einem Symrise-Inliner mit Barrieren bei 80 und 120 Euro

Wir würden hier einen Inline-Optionsschein wählen, der mit Laufzeitende 14.08.2024 eine Restlaufzeit zweieinhalb Monaten aufweist und dessen Barrieren mit 80 und 120 Euro außerhalb der ausgedehnten Handelsspanne der Aktie liegen.

Dieser Inline-Optionsschein wird vom Emittenten UniCredit angeboten, hat die WKN HD2X26 und notiert aktuell bei einem Geld/Brief-Kurs von 8,31 zu 8,51 Euro, so dass man beim Erreichen des Laufzeitendes und der Auszahlung von 10,00 Euro einen Gewinn von ca. 17,5 Prozent erzielen würde, Details zu diesem „Inliner“ in der untenstehenden Tabelle.

Um zu vermeiden, dass es im Fall eines Impulses an eine der Barrieren zu einem Totalverlust kommt, bietet es sich immer an, knapp vor diesen Barrieren einen Stop Loss zu legen. Im Fall der „Inliner“ kann man die Annäherung an eine Barriere nicht mit einem konkreten Kurs im Optionsschein gleichsetzen, daher geben wir zur Orientierung den entsprechenden Aktienkurs an, siehe die Datentabelle unten.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  110,35 Euro,  112,55 Euro,  115,65 Euro

Unterstützungen:  98,65 Euro,  97,80 Euro,  91,84 Euro,  87,38 Euro

Inline-Optionsschein auf die Symrise-Aktie

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

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Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

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