Dax zur Eröffnung höher erwartet - Inflation im Blick

Reuters · Uhr
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Frankfurt (Reuters) - Am Donnerstag wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten.

Am Mittwoch hatte er 0,9 Prozent fester bei 18.407,22 Punkten geschlossen. Für gute Laune sorgten die jüngsten Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell. Die Federal Reserve wird aus seiner Sicht den Kampf gegen die hohe Inflation letztlich gewinnen. Auch an der Wall Street ging es daher bergauf. In Japan erreichte der Nikkei-Index neue Höchststände.

Weitere "gute Daten" sind allerdings laut Powell nach wie vor nötig, bevor die Währungshüter die zur Eindämmung der Teuerung angehobenen Zinsen senken können. In den Fokus der Anleger rückt daher nun die am Donnerstag anstehende Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise im Juni. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die Inflationsrate auf 3,1 von 3,3 Prozent im Mai zurückgegangen ist. Damit läge sie noch immer deutlich über Powells Ziel von zwei Prozent.

Auch das Statistische Bundesamt legt die endgültigen Daten zu den Verbraucherpreisen im Juni vor. Vorläufigen Zahlen zufolge war die Inflation in Deutschland wieder auf dem Rückmarsch. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im vergangenen Monat nur noch um 2,2 Prozent, nach 2,4 Prozent im Mai. Der Rückgang war damit trotz der Fußball-EM stärker als von Experten erwartet.

Schlusskurse europäischer Stand

Aktien-Indizes und

-Futures am Mittwoch

Dax 18.407,22

Dax-Future 18.592,00

EuroStoxx50 4.958,86

EuroStoxx50-Future 4.996,00

----------

Schlusskurse der Stand Veränderung in

US-Indizes am Mittwoch Prozent

Dow Jones 39.721,36 +1,1%

Nasdaq 18.647,45 +1,2%

S&P 500 5.633,91 +1,0%

----------

Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in

Donnerstag Uhr Prozent

Nikkei 42.240,30 +1,0%

Shanghai 2.961,99 +0,8%

Hang Seng 17.735,66 +1,5%

(Bericht von Zuzanna Szymanska, Daniela Pegna, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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