Die Dollar-Käufer melden sich zurück - Arbeitsmarkt im Fokus der Händler

Rückblick:
Der Euro setzte in der abgelaufenen Woche nach der kräftigen Rallybewegung in den Vorwochen deutlich zurück und fiel unter die angesprochene Unterstützungszone bei 1,1100 Dollar. Im Anschluss wurde das Währungspaar wenig überraschend direkt in den mittleren 1,10er-Bereich durchgereicht.
Was steht in der bevorstehenden Handelswoche an?
Ausblick:
Nach einem eher ruhigen Wochenstart - in den USA sind am Montag auf Grund des Labour-Day-Feiertags die Börsen geschlossen - stehen im Wochenverlauf einige interessante Daten zum US-Arbeitsmarkt an.
Am Mittwoch stehen die JOLTS-Daten (offene Stellen) für den Juli auf dem Kalender und am Donnerstag um 14:15 Uhr gibt es dann mit dem ADP-Report für den Privatsektor einen ersten Vorgeschmack auf den US-Arbeitsmarktbericht - wie gewohnt am Freitag um 14:30 Uhr. Die anderen im Wochenverlauf anstehenden Daten gehören allesamt in die Kategorie zweite Reihe.
Speziell in der zweiten Wochenhälfte ist daher mit dem einen oder anderen Bewegungsschub zu rechnen.
Charttechnischer Ausblick:
Mit der impulsiven Abwärtsbewegung in der Vorwoche wurde der mittelfristige Aufwärtstrend (blau im Chart unten) unterboten und ein neuer Abwärtstrend (schwarz) gestartet.
Kurzfristig sind Erholungsversuche in den Bereich 1,1080/95 Dollar denkbar. Aber so lange den Käufern hier nun kein schnelles Comeback inklusive Tagesschlusskurs oberhalb von 1,11 Dollar gelingt, ist der Weg des geringsten Widerstands kurzfristig südwärts Richtung 1,0950 bis 1,1090 Dollar. Starke Daten vom US-Arbeitsmarkt in der zweiten Wochenhälfte würden dieses (favorisierte) Szenario unterstützen.
Wichtige Daten & Termine im Wochenverlauf:
Montag: USA Bankfeiertag - Börsen geschlossen
Dienstag: 16:00 Uhr USA Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
Mittwoch: USA JOLTS Openings
Donnerstag: 14:15 Uhr ADP Report USA, 16 Uhr ISM Index Servicesektor
Freitag: 14:30 US-Arbeitsmarktbericht
