Trading-Chance Fresenius Medical Care: Long-Gewinn kassieren und drehen
Heute Früh wurde es gemeldet: Fresenius Medical Care wird am 27. Dezember außerplanmäßig für Covestro in den DAX aufgenommen. Dass diese Nachricht nicht für eine Rallye sorgte, ist bemerkenswert und ein Argument mehr, einen schon im Herbst 2023 an dieser Stelle vorgestellten Long-Trade zu schließen und mit Blick auf die Charttechnik die Seiten zu wechseln: eine Trading-Chance Short.

Der Gewinn unserer letztes Jahr im Oktober vorgestellten Long-Position bewegt sich derzeit um die 90 Prozent. Der Trade lief gut, denn die damalige Intention, den am Tag zuvor erfolgten Kurseinbruch als überzogen einzuordnen (die Aktie brach ein, weil man fürchtete, der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care könnte in Kürze herbe Umsatzeinbußen durch ein neues Diabetes-Medikament erleiden) und auf eine Erholung zu setzen, ging auf. Jetzt aber hat die Aktie wieder einen Level erreicht, der nicht nur eine höhere Bewertung bedeutet, die Bullen hätten auch noch ein anderes Problem:
Analysten-Meinungen auffällig geteilt ... aber die Mehrheit sieht die Aktie niedriger
Die Kursziele reichen von 33 bis hoch auf 52 Euro, von „Verkaufen“ bis „Kaufen“ sind auch alle Einstufungen vertreten. Interessant dabei ist, dass diese so unterschiedlichen Einordnungen allesamt auf Basis der gleichen Datenlage in Form der jüngsten Quartalsergebnisse getroffen wurden, die Fresenius Medical Care am 5. November vorgelegt hatte. Der Schnitt der Kursziele liegt dabei mit derzeit 40 Euro aber deutlich unter dem aktuellen Kurs.
Zwar steht aktuell auch der Gesamtmarkt unter Druck. Aber dass die Meldung, dass die Fresenius Medical Care-Aktie kommenden Freitag unverhofft wieder in den DAX zurückkehren darf, keine nennenswert positive Reaktion zeigt, ist trotzdem auffällig und deutet an, dass hier offenbar längst einige mit dem Gedanken spielen, Kasse zu machen und/oder auf die Baisse-Seite zu wechseln.
Der Kurs rutscht wieder in den alten Trendkanal zurück
Aus charttechnischer Sicht war der letzte Teil der Rallye, die Anfang November nach den Quartalszahlen ihren Anfang nahm, eine Übertreibung, indem der Kurs aus dem im Herbst 2023 etablierten Aufwärtstrendkanal nach oben hinauslief. Aktuell ist die Aktie leicht in den Trendanal zurückgefallen, was grundsätzlich sogar die Chance bietet, dass die untere Begrenzungslinie des Kanals angelaufen wird. Ob es so drastisch kommt, ist indes völlig offen, aktuell liegt die Motivation nur zum einen im weit überbotenen Konsens-Kursziel der Experten und zum anderen in der ausgebliebenen Reaktion auf den DAX-Aufstieg. Aber:

Die USA sind für das Unternehmen der wichtigste Markt. Und der in einem Monat wieder ins Oval Office zurückkehrende neue Präsident hat so einiges an Maßnahmen im Gesundheitswesen auf der Agenda, was die Margen von Unternehmen wie Fresenius Medical Care deutlich beschneiden könnte. Sollte diese zuletzt einfach ausgeblendete Problematik wieder ins Blickfeld der Trader gelangen, wäre der Weg für die Aktie womöglich tatsächlich bis ans untere Ende des Trendkanals gangbar.
Switch auf die Short-Seite
Wir stellen Ihnen hierfür ein Knock Out-Zertifikat Short mit unbegrenzter Laufzeit des Emittenten HSBC vor, das mit einem Basispreis und K.O.-Level von 57,087 Euro derzeit einen Hebel von 3,15 ausweist. Den Stop Loss würden wir bei 47,20 Euro in der Aktie ansetzen, das entspricht einem Kurs von ca. 0,96 Euro im Zertifikat. Die WKN dieses Short-Zertifikats auf Fresenius Medical Care lautet HT0R4K.
Wichtige Chartmarken:
Widerstände: 46,20 Euro, 49,62 Euro
Unterstützungen: 42,12 Euro, 41,62 Euro, 37,81 Euro, 33,50 Euro
Knock-Out Zertifikat Short auf Fresenius Medical Care
Basiswert | Fresenius Medical Care |
WKN | HT0R4K |
ISIN | DE000HT0R4K1 |
Basispreis | 57,087 Euro |
K.O.-Schwelle | 57,087 Euro |
Laufzeit | open end |
Typ | Knock-Out Zertifikat Short |
Emittent | HSBC |
Hebel | 3,15 |
Stop Loss Zertifikat | 0,96 Euro |
Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:
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Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.
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