Dax Tagesrückblick 09.01.2025

Dax tritt praktisch auf der Stelle - Auto1 im MDax mit massivem Plus

onvista · Uhr

Der deutsche Leitindex Dax hat sich an einem ruhigen Donnerstag kaum von der Stelle bewegt. Die Anleger hielten angesichts der geschlossenen Börsen in den USA die Füße still. Bei einigen Einzelwerten gab es indes große Bewegungen.

Quelle: Pavel Ignatov/Shutterstock.com

Im Dax verbuchten die Anteile des Rückversicherers Munich Re Verluste von rund zwei Prozent. Laut Experte Lipkow rechnen hier Investoren mit höheren Schadensregulierungen durch die Waldbrände in Kalifornien.

Kursbewegende Aktien-Umstufungen gab es reichlich. Für die Titel der Porsche Holding ging es nach einer Abstufung durch Exane BNP um 1,7 Prozent nach unten. Beiersdorf legten hingegen um 0,79 Prozent zu, hier hatte Bernstein Research auf "Outperform" hochgestuft.

JPMorgan setzte Lufthansa auf "Negative Catalyst Watch", rechnet also mit Blick auf die kommenden Geschäftszahlen eher mit einer negativen Entwicklung. Die Titel der Airline sanken um über vier Prozent. Bei Hypoport ließen sich die Anleger mit einem Plus von 2,7 Prozent von einem Kaufvotum von Hauck Aufhäuser animieren. Süss Microtec verloren rund 6,6 Prozent, nachdem das Analysehaus Jefferies die Kaufempfehlung gestrichen hatte.

Auto1-Aktien dominieren im MDax

Die Online-Apotheke Redcare Pharmacy profitierte im vergangenen Jahr stark vom Wachstum mit elektronischen Rezepten in Deutschland. Die Papiere gewannen 3,1 Prozent. Redcare setze sich positiv von den eher tristen Trends im Online-Geschäft ab und gewinne folglich Marktanteile hinzu, schrieb Analyst Volker Bosse von der Baader Bank.

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Die Aktien des Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 kletterten auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren und verteuerten sich als größter Gewinner im MDax zuletzt um 6,5 Prozent.

Gold steigt auf Vier-Wochen-Hoch

Der Goldpreis wiederum stieg am Donnerstag den dritten Tag in Folge und erreichte so den höchsten Stand seit vier Wochen. An der Börse in London wurde am Nachmittag 2.676 US-Dollar für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) gezahlt und damit etwa 14 Dollar mehr als am Vortag. Die Notierung für das Edelmetall ist damit so hoch wie seit Mitte Dezember nicht mehr. In Euro wurde eine Feinunze mit 2.595 Euro gehandelt.

Mit dem aktuellen Anstieg bewegte sich der Goldpreis weiter in Richtung Rekordhoch, das Ende Oktober bei 2.790 Dollar erreicht worden war.

(mit Material von dpa-AFX)

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