Trading-Chance S&P 500: 5er-Jahre sind Bullen-Jahre
Auch der jüngste Rücksetzer des Aktienmarktes, das sogenannte KI-Beben vom Montag, wurde postwendend wieder hoch gekauft. Ach weiterhin erholen sich die Börsen von jeglichen Rückschlägen rasend schnell. Warum das so ist, und wie wir aus der Besonderheit des Jahres 2025 Kapital schlagen können, zeigen wir in der heutigen Analyse…

Der DAX hat seit Jahresbeginn über 8% zulegen können. Im marktbreiten S&P 500 beträgt die Wertsteigerung immerhin 2,55%. Die Aktienmärkte befinden sich trotz Problemen mit Inflation, einer möglichen Neuordnung im Bereich Künstliche Intelligenz und diverser Krisen weltweit in einem ungebrochen starken Trend aufwärts. Die Aktienmärkte klettern an einer Art „Wall of Worry“ empor. Denn Indikatoren, wie der Fear and Greed Index sind trotz der stark gestiegenen Notierungen im Bereich „Fear“ (Angst). Das zeigt, dass nach wie vor keinerlei Euphorie im Markt vorherrscht. Die wäre aber ein typisches Symptom für ein Trend-Ende. Im finalen Teil eines Trends – früher Hausfrauen-Hausse genannt – kommen neue und meist ahnungslose Marktteilnehmer hinzu. Sie kaufen zu jedem zustande kommenden Kurs. Das ist aktuell noch nicht der Fall. Zwar hat der Trend beschleunigt, wie wir weiter unten in der Chart-Betrachtung erläutern, jedoch verläuft der Trend weitestgehend geordnet, was wir an relativ geringen Standardabweichungen sehen. Einfach ausgedrückt: Die Prozent-Zugewinne oder auch Rücksetzer der einzelnen Tage sind stets ähnlich hoch. Es gibt kaum große Ausreißer, wie es zum Beispiel mal ein Absturz oder ein Anstieg über 5 oder 7% wäre.
„5er“-Jahre sind die stärksten Jahre
Unser Trading ist fundamental-statistisch basiert. Denn Märkte bewegen sich keinesfalls zufällig, sondern stets auf Grund von fundamentalen Faktoren. Die wirklich starken Faktoren, wie Konsumzyklen, demographische Tendenzen und Produktionszyklen wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. Darum ergeben sich auch entsprechende Muster in den Aktienmärkten, aber auch bei Rohstoffen, Währungen und Anleihen, die sich systematisch ausnutzen lassen. An dieser Stelle soll es rein um den Dekadenzyklus des US-Aktienmarktes gehen. Dieser zeigt, dass Jahre, die auf „5“ enden, sprich 1965, 1975, ….2005, …,2025 die mit großem Abstand besten Jahre sind, um im Aktienmarkt investiert zu sein. Zum Vergleich: Im Durchschnitt gewinnt der Dow Jones 7% pro Jahr hinzu. In einem „5er“-Jahr sind es sage und schreibe 28% (also das Vierfache)! Im S&P 500 beträgt der Zugewinn p.a. im Schnitt 7,48%. In einem „5er“-Jahr steigt der Index hingegen durchschnittlich um 25,32%. Im Chart sehen wir den unterjährigen Durchschnittsverlauf in „5er“-Jahren. Die Kern-Erkenntnis: Die Longseite ist in „5er“-Jahren ganz klar zu präferieren, wenn man sich MIT den Wahrscheinlichkeiten bewegen und nicht gegen sie handeln möchte. Besondere Kauf- bzw. Zukauf-Zeitpunkte sind für Anfang April und Mitte August auszumachen. Ab diesen Zeitpunkten beschleunigten sich im Durchschnitt die Bewegungen.

Swing-Trade über das gesamte Jahr
Der langfristige Trend bei Aktien ist aufwärts. Das ist keine neue Erkenntnis. Die Weltbevölkerung wächst, es wird mehr und schneller konsumiert. Also steigen auch die Werte der Unternehmen. Seit dem Platzen der Häusermarktblase 2008 in den USA befindet sich der Aktienmarkt in einer beispiellosen Aufwärtsbewegung. Dabei brachte der Corona-Crash im Jahr 2020 zwar kurzweilig heftigste Kursschwankungen, doch leiteten diese auch die nächste Stufe der Börsen-Rallye ein. Der bis dahin gültige Trendkanal wurde nach oben verlassen, und ein steilerer Kanal wurde ausgebildet. Innerhalb dieses steileren Kanals hat sich ein schmaler Trendkanal gebildet, in dem sich der S&P 500 sehr geordnet weiter gen Norden schiebt. Bei 6423 Punkten erst treffen die beiden Kanal-Obergrenzen zusammen. Auf der Unterseite haben wir bei 5760 Zählern den ersten Support, gefolgt von einer Kreuz-Unterstützung bei 4813 Punkten. In einem zyklisch so beeindruckenden Jahr, wie es das „5er“-Jahr 2025 werden kann, und bei derart positiv gelagerten statistischen Erwartungswerten, sollte sich nicht die Frage stellen, wann man etwa eine kurzweilige Short-Position eingehen kann, sondern vielmehr ist die Kern-Erkenntnis: Long ist ganzjährig zu favorisieren. Aus unserer Sicht kann an relevanten Marken die Positionsgröße reduziert (am Widerstand) oder wieder erhöht (an einer Unterstützung) werden.

Long auf den S&P 500 mit Unlimited Turbo Long
Für die heutige Trading-Chance haben wir einen konservativen Unlimited Turbo Long Optionsschein des Emittenten BNP Paribas für Sie ausgesucht. Das Produkt hat einen Knockout, wie auch die Basis bei 4705,945 Punkten. Bei einem aktuellen Kurs des S&P 500 von 6039 Zählern ergibt sich somit ein Hebel von 4,49. Da es sich um einen länger angelegten Trade handelt, ist das Produkt so gewählt, dass dessen Basis unweit des aus unserer Sicht sinnvollen Stop-Loss liegt, den wir bei 4750 Punkten setzen würden. Im Produkt entspricht dies einem Stop-Loss bei 0,40 Euro. Die WKN lautet PZ0ZT1.
Wichtige Chartmarken
Widerstände: keine
Unterstützungen: 5762 und 4813 Punkte
Unlimited Turbo Long auf den S&P 500 Index
Basiswert | S&P 500 |
WKN | PZ0ZT1 |
ISIN | DE000PZ0ZT16 |
Basispreis | 4705,945 Punkte |
K.O.-Schwelle | 4705,945 Punkte |
Laufzeit | unlimited (endlos) |
Typ | Turbo Optionsschein |
Emittent | BNP Paribas |
Hebel | 4,49 |
Stop-Loss Hebelzertifikat | 0,40 Euro |
Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:
Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.
Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.
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