USA reden mit China über Handelskonflikt - dämpfen aber Erwartungen

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Peking (Reuters) - Die USA und China reden wieder über den seit Monaten schwelenden Handelsstreit.

Der chinesische Handelsbeauftragte Li Chenggang werde diese Woche zu Gesprächen mit US-Vertretern in Washington sein, teilte das Handelsministerium in Peking am Donnerstag mit. Li sei nach einem Besuch in Kanada nach Washington gereist. Ein Sprecher der US-Regierung hatte Anfang der Woche jedoch erklärt, bei dem Besuch handele es sich nicht um eine formelle Verhandlungsrunde.

Der von den USA angezettelte Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt war im Frühjahr eskaliert - mit einer Spirale aus immer höheren Zöllen und Gegenzöllen. Nach mehreren hochrangigenen Verhandlungsrunden wurde die Einführung der meisten neuen Zölle im August aber um 90 Tage verschoben. Damit haben beide Seiten noch Zeit für Verhandlungen. Sollten diese kein Ergebnis bringen, wird mit deutlichen Bremsspuren der Weltwirtschaft gerechnet.

(Bericht von Ryan Woo und Jing Xu, geschrieben von Christian Krämer, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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