Bayer erklärt "Force Majeure" für Glyphosat

Reuters · Uhr

Frankfurt (Reuters) - Bayer kämpft bei seinem Unkrautvernichter Glyphosat mit Problemen bei der Rohstoffversorgung.

Bei einem der wichtigsten Rohstofflieferanten des Unternehmens sei es zu einem mechanischen Ausfall in der Produktionsanlage gekommen, was zu einer erheblichen Verringerung der Produktionsraten geführt habe, schrieb Bayer am Freitag in einem Reuters vorliegenden Brief an Kunden. Der Leverkusener Agrarchemie- und Pharmakonzern erklärte deshalb höhere Gewalt (Force Majeure), wie ein Firmensprecher am Montag bestätigte. Betroffen von den Problemen sei ein wichtiges Vorprodukt für die Herstellung von Glyphosat, den Namen des Lieferanten nannte Bayer nicht.

Durch die Berufung auf "Force Majeure" wird der Konzern ohne Haftung von seinen vertraglichen Pflichten vorübergehend befreit. Der Bayer-Sprecher konnte vorerst keine Angaben dazu machen, wie lange die Lieferprobleme anhalten werden. Neue Lieferpläne würden derzeit ausgearbeitet, betonte er. Der Brief richtete sich an Kunden, die Glyphosat als aktiven Wirkstoff einkaufen. Betroffen sei aber auch die eigene Produktion der glyphosathaltigen Roundup-Unkrautvernichter von Bayer.

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