Vorbörse: Dow Jones kann mit Ach und Krach die 25.000 halten – Dax rutscht vorbörslich unter 12.000

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Vorbörse: Dow Jones kann mit Ach und Krach die 25.000 halten – Dax rutscht vorbörslich unter 12.000

DEUTSCHLAND: – IM MINUS ERWARTET – Der Dax dürfte zum Wochenbeginn mit leichten Verlusten starten und die Marke von 12.000 Punkten testen. Der Broker IG taxierte den Dax rund eine Stunde vor dem Xetra-Start unter 11.980 Punkte und damit 0,9 Prozent unter dem Vortagsniveau. Damit dürfte der deutsche Leitindex an die Verluste der vergangenen Woche anknüpfen. Die Investoren sind nach wie vor hin- und hergerissen zwischen den wieder gestiegenen Corona-Sorgen und Konjunkturdaten, die auf eine Erholung der Wirtschaft hindeuten. Vergangene Woche hatten vor allem die hohen Neuinfektionszahlen in den Vereinigten Staaten den Dax um knapp zwei Prozent nach unten gedrückt. Zum Wochenauftakt wird es vor allem spannend, ob der deutsche Leitindex unter die Marke von 12.000 Punkten fällt – zuletzt bewegte sich der Dax in der engen Bandbreite von 12.000 bis 12.500 Zählern.

USA: – DEUTLICH IM MINUS – Die Furcht vor einer zweiten Corona-Infektionswelle ist an die US-Börsen zurückgekehrt und hat den Dow Jones Industrial am Freitag zeitweise unter die Marke von 25.000 Punkte gedrückt. Zudem dämpften Konjunkturdaten die Stimmung. Mit einem Abschlag von 2,84 Prozent auf 25.015,55 Punkte ging das weltweit bekannteste Börsenbarometer letztlich aus dem Handel. Der Wochenverlust summiert sich auf 3,3 Prozent. Das Anfang Juni in einer beeindruckenden Rally zurückeroberte Niveau von 27 580 Punkten rückte damit noch ein wenig weiter in die Ferne. Der marktbreite S&P 500 büßte am Freitag 2,42 Prozent auf 3.009,05 Punkte ein. Der Nasdaq 100 sank um 2,50 Prozent auf 9.849,35 Zähler, nachdem der technologielastige Index der Nasdaq-Börse noch am Dienstag ein Rekordhoch verzeichnet hatte.

ASIEN: – DEUTLICHE VERLUSTE – In Asien haben die Aktienmärkte wegen der Furcht vor einer zweiten Corona-Welle und schwacher US-Vorgaben am Montag auf breiter Front nachgegeben. Der japanische Leitindex Nikkei 225 büßte rund eine Stunde vor Handelsende rund zwei Prozent ein. Auch in China und Hongkong ging es deutlich nach unten.

Knock-Outs zum Dow Jones

Kurserwartung
Dow Jones-Index wird steigen
Dow Jones-Index wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 12089,39 -0,73%

XDAX 12083,12 -2,07%

EuroSTOXX 50 3204,17 -0,46%

Stoxx50 2981,28 -0,54%

DJIA 25015,55 -2,84%

S&P 500 3009,05 -2,42%

NASDAQ 100 9849,36 -2,50%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 176,67 -0,01%

DEVISEN: – Britisches Pfund legt zu – Der Euro  ist am Montag leicht gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1247 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher im Kurs als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1213 Dollar fest gesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer allgemeinen Dollar-Schwäche. Die amerikanische Währung stand am Morgen im Handel mit allen anderen wichtigen Devisen unter Druck. Der Euro konnte im Gegenzug etwas zulegen. In der Vorwoche war der US-Dollar wegen der Sorge vor einer zweiten Infektionswelle in der Corona-Pandemie als sicherer Anlagehafen gefragt gewesen.

Zu den Gewinnern am Markt zählte am Morgen das britische Pfund. Am Markt wurde auf Aussagen des Premierministers Boris Johnson verwiesen, der umfangreiche staatliche Investitionen in die Infrastruktur des Landes angekündigt hatte, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise einzudämmen. Außerdem gehen die Gespräche zwischen den Unterhändlern Großbritanniens und der EU über ein Anschlussabkommen für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase im Tagesverlauf in eine neue Runde.

Die britische Seite drückt offenbar aufs Tempo. Großbritannien werde keine Zeit verschwenden für Gespräche, die nicht vorangingen, zitierte die Zeitung „Telegraph“ am Samstagabend eine ungenannte Regierungsquelle in London. Es gebe keinen Grund, warum nicht schon im Sommer der grobe Umriss eines Abkommens da sein sollte.

Euro/USD 1,1248 0,26%

USD/Yen 107,13 -0,09%

Euro/Yen 120,50 0,17%

ROHÖL:

Brent 40,25 -0,77 USD

WTI 37,79 -0,70 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

CITIGROUP HEBT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 13,30 (8,50) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT STRÖER AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 64,10 (63,10) EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 112 (110) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 89 (92) EUR – ‚NEUTRAL‘

– MAINFIRST HEBT COMPUGROUP MEDICAL AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 85 (77) EUR

– GOLDMAN HEBT SOUTHWEST AIRLINES AUF ‚BUY‘ (SELL) – ZIEL 47 (35) USD

– JPMORGAN STARTET WARNER MUSIC MIT ‚OVERWEIGHT‘ – ZIEL 40 USD

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR UNILEVER PLC AUF 4370 (4310) PENCE – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR ZUR ROSE GROUP AUF 300 (200) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR DANONE AUF 64 (67) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SAFRAN AUF 108 (118) EUR – ‚BUY‘

RBC SENKT ZIEL FÜR H&M AUF 140 (150) SEK – ‚SECTOR PERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR H&M AUF 120 (115) SEK – ‚SELL‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

10:00 DEU: Online-Pk mit Bitkom-Präsident Achim Berg zu Konjunktur

11:00 DEU: Online-Jahrespressekonferenz Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie sowie Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss

USA: Micron Technology, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Einzelhandelsumsatz 05/20

09:00 DEU: Verbraucherpreise Sachsen 06/20

09:00 ESP: Verbraucherpreise 06/20 (vorläufig)

10:00 DEU: Verbraucherpreise Brandenburg, Hessen, Bayern 06/20

10:30 DEU: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 06/20

11:00 EUR: Verbrauchervertrauen 06/20 (endgültig)

14:00 DEU: Verbraucherpreise 06/20 (vorläufig)

16:00 USA: Schwebende Hausverkäufe 05/20

16:30 USA: Dallas Fed Verarbeitende Industrie 06/20

16:30 DEU: Wirtschaftsforschungsinstitute: „Wer bezahlt die Kosten der Coronakrise?“. Webinar mit ifo-Präsident Clemens Fuest , Jan-Egbert Sturm (Direktor KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich) und Margit Schratzenstaller (Senior Economist, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung WIFO, Wien)

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Eröffnung des Flughafen-Corona-Test Zentrums (FCT) am Frankfurter Flughafen

11:00 DEU: Deutsches Wirtschaftsforum (online) u.a. mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann

DEU: Treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron

DEU: Sondersitzungen von Bundestag und Bundesrat zu weiteren Hilfen in der Corona-Krise

+ 1100 Bundestag berät abschließend über das zweite Corona-Steuerhilfegesetz (Senkung der Mehrwertsteuer)

+ 1500 Bundesrat berät über zweites Corona-Steuerhilfegesetz und Nachtragshaushalt

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.00 Uhr

Spanien

Verbraucherpreise HVPI Juni

Monatsvergleich +0,4 +0,1 Jahresvergleich -0,5 -0,9

11.00 Uhr

Eurozone

Wirtschaftsvertrauen ESI

Juni (Punkte) 80,0 67,5

14.00 Uhr

Deutschland

Verbraucherpreise Juni

Monatsvergleich +0,3 -0,1 Jahresvergleich +0,6 +0,6

Verbraucherpreise HVPI Juni

Monatsvergleich +0,4 0,0 Jahresvergleich +0,6 +0,5

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

16.00 Uhr

Schwebende Hausverkäufe, Mai 18,0 -21,8°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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10.07.2020, 23:14, Deutsche Bank Indikation
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