Vorbörse: Trumps twittert Ölpreis, Ölaktien und Dow ins Plus – Dax lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken

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Vorbörse: Trumps twittert Ölpreis, Ölaktien und Dow ins Plus – Dax lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken

DEUTSCHLAND: – LEICHTE KURSVERLUSTE – Der Kampf des Dax um die Marke von 9.500 Punkten geht am Freitag in die nächste Runde: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund eine Stunde vor dem Beginn des Xetra-Handels rund 0,5 Prozent tiefer auf 9.520 Punkte. Die weitere Erholung im Späthandel im Zuge der gefestigten Wall Street ist damit wieder mehr als ausradiert. Bereits am Montag, Mittwoch und Donnerstag war der Dax im Handelsverlauf unter 9.500 Punkte gefallen – tags zuvor gar bis auf 9.337 Punkte – und konnte sie letztlich nur mit Mühe halten. Weiter ziehen täglich Unternehmen im Zuge der Corona-Krise ihre Prognosen zurück. Und weiter ist unklar, wann sich das öffentliche Leben zumindest schrittweise wieder normalisiert.

USA: – KURSGEWINNE – Düstere Signale vom US-Arbeitsmarkt in Zeiten der Viruskrise haben am Donnerstag an der Wall Street die Nervosität hoch gehalten. Eine Rally an den Ölmärkten und in der Folge auch bei Ölwerten ebnete dem Dow Jones Industrial nach schwankendem Verlauf den Weg zu einer Erholung von seinen deutlichen Vortagsverlusten. Ins Ziel ging der Leitindex 2,24 Prozent höher bei 21.413,44 Punkten. Er stand damit unweit seines früh erreichten Tageshochs.

ASIEN: – LEICHTE KURSVERLUSTE – Die Börsen Asiens haben am Freitag etwas schwächer tendiert. Die Sorgen vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bleiben bestimmend. Am Nachmittag werden neue Daten vom US-Arbeitsmarkt veröffentlicht. Dort hatte die Krise zuletzt schon deutliche Spuren hinterlassen. In Japan gab der Nikkei 225 um etwa ein halbes Prozent nach. In China büßte der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen 0,66 Prozent ein und der Hang Seng in Hong Kong sank zuletzt um 0,83 Prozent.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 9570,82 +0,27%

XDAX 9629,92 +2,87%

EuroSTOXX 50 2688,49 +0,31%

Stoxx50 2686,81 +0,86%

DJIA 21413,44 +2,24%

S&P 500 2526,90 +2,28%

NASDAQ 100 7635,658 +2,00%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 172,12 +0,19%

DEVISEN: – DOLLER BLEIBT STARK – Der Euro ist am Freitag gesunken und hat damit die Kursverluste seit Beginn der Handelswoche fortgesetzt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0842 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,0906 (Mittwoch: 1,0936) Dollar festgesetzt.

Seit Montag ist der Eurokurs im Handel mit dem Dollar gesunken und rutschte auf Wochensicht mehr als zwei Cent ab. Mittlerweile geben immer mehr Konjunkturdaten Aufschluss darüber, wie stark die Wirtschaft in der Eurozone durch die Folgen der Corona-Krise getroffen wird. Am Vormittag werden die Anleger neue Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager im Bereich Dienstleistungen im Blick haben. Es wird mit einem dramatischen Einbruch gerechnet.

Besonders im Fokus stehen derzeit Arbeitsmarktdaten aus den USA. Am Nachmittag wird der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für März erwartet. Wegen der Folgen der Virus-Pandemie war in den vergangenen Wochen bereits die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der größten Volkswirtschaft der Welt drastisch nach oben geschnellt.

Euro/USD 1,08436 -0,12%

USD/Yen 107,9625 +0,07%

Euro/Yen 117,0765 -0,04%

ROHÖL: – TRUMP WIRKUNG VERPUFFT – Die Ölpreise sind am Freitag wieder vom zwischenzeitlichen Hoch am Vortag zurückgekommen. Nach einem Tweet des US-Präsidenten Donald Trump war am Donnerstagnachmittag die Notierung für Rohöl aus der Nordsee um etwa 25 Prozent und die für US-Rohöl um rund 20 Prozent nach oben geschossen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni stieg kurzzeitig bis auf 36,29 US-Dollar.

Trump hatte Förderkürzungen und damit eine Einigung im Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland angedeutet. Nach einem Dementi der russischen Regierung und einer ausbleibenden Bestätigung aus Riad gaben die Preise schnell wieder nach. Allerdings blieb am Freitagmorgen ein Plus im Vergleich zu den durchschnittlichen Preisen der vergangenen Tage übrig.

Im frühen Handel am Freitag lag der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent bei 28,50 Dollar. Das waren 1,44 Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank um 1,52 Dollar auf 23,80 Dollar. Kurzzeitig war der WTI-Preis am Vortag bis auf 27,39 Dollar gestiegen.

Aus Sicht von Marktbeobachtern ist eine Vereinbarung zwischen Russland und Saudi-Arabien nicht einfach zu erreichen. „Ansonsten hätten sie es bereits im März getan“ sagte Margaret Yang, Analystin von CMC Markets, dem Sender Bloomberg TV. Der Preissprung am Donnerstag dürfte nur eine technische Erholung sein. Für einen nachhaltigen Anstieg brauche es vielmehr eine fundamentale Änderung der Lage am Ölmarkt.

Die Nachfrageschwäche im Zuge der Corona-Krise hält derweil an. Die Zahl der Infizierten war weltweit zuletzt auf über eine Million Personen angewachsen. Außer China hat bisher kein Land angekündigt die aktiven Beschränkungen seiner Bürger und der Wirtschaft zu lockern.

Brent 28,57 -1,37 USD

WTI 23,87 -1,45 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR CYAN AUF 30 (35) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR VA-Q-TEC AUF 14,00 (14,50) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 41 (50) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN NIMMT AROUNDTOWN MIT ‚BUY‘ WIEDER AUF – ZIEL 5,90 EUR

HSBC SENKT ZIEL FÜR EVONIK AUF 20 (25) EUR – ‚HOLD‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR GRENKE AUF 75 (111) EUR – ‚BUY‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR LANXESS AUF 67 (88) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE BÖRSE AUF 155 (175) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR TELEFONICA DEUTSCHLAND AUF 2,30 (2,72) EUR – ‚HOLD‘

RBC HEBT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 39 (33) EUR – ‚OUTPERFORM‘

RBC SENKT ZIEL FÜR BMW AUF 61 (66) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

UBS SENKT ZIEL FÜR RHEINMETALL AUF 109 (121) EUR – ‚BUY‘

UBS SENKT ZIEL FÜR SIEMENS GAMESA AUF 13,70 (14) EUR – ‚NEUTRAL‘

BAADER BANK HEBT NORMA GROUP AUF ‚BUY‘ (ADD) – ZIEL 28 (38) EUR

– JPMORGAN NIMMT T-MOBILE US MIT ‚OVERWEIGHT‘ WIEDER AUF – ZIEL 110 USD

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ROCHE AUF 385 (375) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT AKZO NOBEL AUF ‚BUY‘ (SELL) – ZIEL 70 (75) EUR

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR VOLVO B AUF 176 (187) SEK – ‚CONVICTION BUY LIST‘

HSBC HEBT AKZO NOBEL AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 75 (84) EUR

HSBC HEBT COLRUYT AUF ‚HOLD‘ (REDUCE) – ZIEL 48 (40) EUR

HSBC HEBT PETS AT HOME AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 270 (315) PENCE

– HSBC SENKT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 27 (29) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT BANKIA AUF ‚BUY‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 1,20 (1,50) EUR

– JEFFERIES HEBT INTESA SANPAOLO AUF ‚HOLD‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 1,5 (1,9) EUR

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR AMADEUS IT AUF 60 (67) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR BBVA AUF 3,10 (5,30) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR EURONEXT AUF 83 (88) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR SANTANDER AUF 1,90 (3,30) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR UNICREDIT AUF 10,30 (17) EUR – ‚BUY‘

UBS HEBT HEXAGON AB AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 472 (430) SEK

UBS HEBT ZIEL FÜR VESTAS AUF 685 (650) DKK – ‚BUY‘

– UBS SENKT ZIEL FÜR ABB AUF 22 (23) CHF – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 43 (50) EUR – ‚HOLD‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

08:00 SWE: Hennes & Mauritz, Q1-Zahlen (detailliert)

10:00 DEU: BayernLB, Jahreszahlen via Call

13:00 DEU: alstria office REIT – Telefon-Pk mit CEO Elamine und CFO Dexne zur aktuellen Situation des Unternehmens

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Auto-Neuzulassungen in Deutschland 03/20

ESP: Banco Santander, Hauptversammlung

TERMINE KONJUNKTUR

03:45 CHN: Caixin PMI Dienste 03/20

09:00 DEU: Presse-Telefonkonferenz mit Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer zur Konjunkturlage

09:00 SPA: Industrieproduktion 02/20

09:15 SPA: PMI Dienste 03/20

09:45 ITA: PMI Dienste 03/20

09:50 FRA: PMI Dienste 03/20 (endgültig)

09:55 DEU: PMI Dienste 03/20 (endgültig)

10:00 EUR: PMI Dienste 03/20 (endgültig)

10:00 DEU: VDMA Auftragseingang Maschinenbau 02/20

11:00 EUR: Einzelhandelsumsatz 02/20

14:30 USA: Arbeitsmarktbericht 03/20

15:45 USA: Markit-Dienstleistungen 03/20

16:00 USA: ISM-Index Dienstleistungen 03/20

Moody’s Ratingergebnis Slowenien

S&P Ratingergebnis Frankreich, Deutschland

Fitch Ratingergebnis Belgien, Zypern

SONSTIGE TERMINE

BEL: EU-Außenminister beraten in Telefonkonferenz über Coronavirus

Es geht unter anderem um die Rückführung von gestrandeten EU-Bürgern im Ausland, internationale Kooperation in der Krise und den Kampf gegen Desinformation.

+ 1300 Pk

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.15 Uhr

Spanien

Einkaufsmanagerindex Markit Dienstleistungen

März (Punkte) 25,5 52,1

09.45 Uhr

Italien

Einkaufsmanagerindex Markit Dienstleistungen

März (Punkte) 22,3 52,1

09.50 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex Markit Dienstleistungen

März (Punkte) 29,0 29,0*

09.55 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex Markit Dienstleistungen

März (Punkte) 34,3 34,5*

10.00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex Markit Dienstleistungen

März (Punkte) 28,2 28,4*

Gesamtindex

März (Punkte) 31,4 31,4*

11.00 Uhr

Eurozone

Einzelhandelsumsätze Februar

Monatsvergleich +0,1 +0,6

Jahresvergleich +1,6 +1,7

VEREINIGTE KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

14.30 Uhr

Arbeitsmarktbericht März

Beschäftigte ohne Landwirtschaft -100 +273 (in Tsd)

Arbeitslosenquote 3,8 3,5

Stundenlöhne +0,2 +0,3

15.45 Uhr

Markit-PMI Dienste, März 38,5 39,1* (Final, in Pkt)

16.00 Uhr

ISM-Einkaufsmanagerindex Dienste, März 43,0 57,3°

*Erstschätzung

(Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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29.05.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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