Vorbörse: Wall Street dämmt Verluste ein – Dax erholt sich leicht – Thyssenkrupp zweistellig im Plus erwartet

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Vorbörse: Wall Street dämmt Verluste ein – Dax erholt sich leicht – Thyssenkrupp zweistellig im Plus erwartet

DEUTSCHLAND: – LEICHTE ERHOLUNG – Am deutschen Aktienmarkt scheinen sich am Freitag die Wogen nach dem Vortages-Kursrutsch infolge stark steigender Coronazahlen erst einmal zu glätten. Langfristig orientierte Investoren nutzten bereits die tieferen Kurse wieder zum Einstieg, hieß es aus dem Handel. So taxierte der Broker IG den Dax  gut eine Stunden vor dem Xetra-Start 0,40 Prozent höher mit 12.755 Punkten. Weiterhin prägen Unsicherheitsfaktoren wie die US-Präsidentschaftswahl, der Stillstand der Verhandlungen über ein neues US-Konjunkturprogramm sowie in Europa die Brexit-Hängepartie und natürlich das grassierende Coronavirus das Geschehen. Thyssenkrupp war schon Donnerstag nach Börsenschluss gefragt und ist es auch heute früh. Auf der Handelsplattform ist das Plus mittlerweile auf 14 Prozent angewachsen.

# Thyssenkrupp: Wird die Stahlsparte auch verkauft? - Aktie zieht nachbörslich um mehr als 8 Prozent an

USA: – KURSVERLUSTE EINGEDÄMMT – Die US-Börsen haben am Donnerstag ihre anfangs klaren Verluste im Handelsverlauf sichtbar eingedämmt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss lediglich 0,07 Prozent tiefer bei 28.494,20 Punkten. Der marktbreite S&P 500 verlor letztlich 0,15 Prozent auf 3483,34 Zähler. Dagegen stand beim technologielastigen Nasdaq 100 zur Schlussglocke noch ein deutlicheres Minus von 0,72 Prozent auf 11.898,57 Punkte zu Buche.

Knock-Outs zur ThyssenKrupp Aktie

Kurserwartung
ThyssenKrupp-Aktie wird steigen
ThyssenKrupp-Aktie wird fallen
Höhe des Hebels
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ASIEN: – KEINE EINHEITLICHE RICHTUNG – Die Börsen Asiens haben am Freitag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank zuletzt um 0,39 Prozent. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen büßte 0,25 Prozent ein, während es für den Hang-Seng-Index in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,88 Prozent nach oben ging. Insbesondere die nach wie vor hohen Corona-Infektionszahlen lasten weiterhin auf den Märkten.

DAX 12703,75 -2,49%

XDAX 12757,48 -1,58%

EuroSTOXX 50 3192,69 -2,46%

Stoxx50 2879,40 -2,36%

DJIA 28494,20 -0,07%

S&P 500 3483,34 -0,15%

NASDAQ 100 11898,57 -0,72%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 175,85 +0,02%

DEVISEN: – CORONA DRÜCKT EURO – Der Euro hat sich am Freitagmorgen knapp über der Marke von 1,17 US-Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1705 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1698 Dollar festgesetzt.

Der Euro steht seit einigen Tagen unter Druck. Belastet wird er vor allem durch die sich zuspitzende Corona-Situation in vielen europäischen Ländern. Die trübe Stimmung an den Aktienmärkten stützt den Dollar, der unter Anlegern als sichere Alternative angesehen wird.

Vor dem Wochenende stehen einige Konjunkturdaten auf dem Programm. In der Eurozone werden Verbraucherpreisdaten erwartet. In den USA sind Daten vom Einzelhandel und zur Konsumstimmung von Interesse. Außerdem werden Produktionszahlen aus der Industrie veröffentlicht.

Euro/USD 1,1703 -0,04%

USD/Yen 105,2180 -0,21%

Euro/Yen 123,1365 -0,25%

ROHÖL: – STARKER DOLLAR BELASTET Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel weiter nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 42,71 US-Dollar und damit 45 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 40 Cent auf 40,58 Dollar.

Marktbeobachter machten den infolge der gestiegenen Unsicherheit an den Finanzmärkten stärkeren US-Dollar für die schwächeren Ölpreise verantwortlich. Da Öl international in Dollar gehandelt wird, steigen die Importkosten außerhalb des Dollar-Raums mit dem Wechselkurs. Das dämpft die Nachfrage.

Infolge der gestiegenen Zahl an Corona-Infektionen in Europa und der stockenden Verhandlungen über ein neues US-Konjunkturpaket war die Stimmung an den Börsen zuletzt schlechter. Der Dollar als Weltreservewährung profitierte hiervon.

Am Vortag hatten Lagerdaten die Ölpreise zeitweise gestützt: In den USA sind die Rohöllagerbestände laut Daten des Energieministeriums in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen.

Brent 42,73 -0,43 USD

WTI 40,57 -0,39 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 126,20 (126,40) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

CITIGROUP SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE BÖRSE AUF 153 (162) EUR – ‚NEUTRAL‘

HSBC HEBT CONTINENTAL AG AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 120 (100) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR HAPAG-LLOYD AUF 68 (58) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR EVONIK AUF 25 (24) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 170 (167) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– LIBERUM HEBT ZIEL FÜR INFINEON AUF 35 (27) EUR – ‚BUY‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR GENERALI AUF 14,50 (14,20) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZURICH AUF 388 (385) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR LVMH AUF 475 (450) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR GVC HOLDING AUF 1450 (1250) PENCE – ‚BUY‘

RBC STARTET NATIXIS MIT ‚OUTPERFORM‘ – ZIEL 2,70 EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 CHE: VAT Q3 Trading Update

12:45 USA: Bank of New York Mellon, Q3-Zahlen

13:00 USA: Schlumberger, Q3-Zahlen

13:00 DEU: Online-Pk Autozulieferer Mahle zur Technologie-Strategie

13:30 USA: State Street, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 EUR: Acea, Kfz-Neuzulassungen 09/20

10:00 ITA: Verbraucherpreise 09/20 (2. Schätzung)

11:00 EUR: Handelsbilanz 08/20

11:00 EUR: Verbraucherpreise 09/20 (2. Schätzung)

14:30 USA: Einzelhandelsumsatz 09/20

15:15 USA: Industrieproduktion 09/20

15:15 USA: Kapazitätsauslastung 09/20

16:00 USA: Konsumklima Uni Michigan 10/20

16:00 USA: Lagerbestände Großhandel 08/20

USA: Fortsetzung Herbsttagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds

EUR: Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs (zweiter und letzter Tag)

EUR: Moody’s Ratingergebnis Großbritannien

SONSTIGE TERMINE

02:00 USA: US-Präsident Donald Trump und Herausforderer Joe Biden treten bei konkurrierenden TV-Fragestunden mit Wählern auf

08:30 DEU: Online-Veranstaltung IHK-Wirtschaftsgespräch mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey

11:00 DEU: Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbandes. Auf dem Programm steht die Rede von Bauernpräsident Joachim Rukwied zur Gesamtsituation in der Landwirtschaft, eine Rede von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) und die Wahl des Vorstands.

11:00 DEU: Demonstration von Thyssenkrupp-Stahlarbeitern. Die IG Metall fordert einen Einstieg des Staats bei der Stahlsparte von Thyssenkrupp. Zu der Kundgebung werden rund 3000 Stahlarbeiter auf den Düsseldorfer Rheinwiesen erwartet.

DEU: Weitere Entwicklung in der Corona-Krise

+ 1230 Pk Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) zur aktuellen Situtation in den Kitas (Bundespressekonferenz)

+ Beratung der Kultusministerkonferenz (KMK)

+ 1200 Online-Statement KMK-Präsidentin Stefanie Hubig (SPD)

+ 1300 Videokonferenz des NRW-Kabinetts zu den neuen Corona-Richtlinien.

+ 1500 Statement NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Kommunalministerin Ina Scharrenbach zu den Ergebnissen der Konferenz

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

10.00 Uhr

Italien

Verbraucherpreise HVPI September

Jahresvergleich -0,9 -0,9

11.00 Uhr

Eurozone

Verbraucherpreise HVPI September

Monatsvergleich +0,1 +0,1*

Jahresvergleich -0,3 -0,3*

Kernrate

Jahresvergleich +0,2 +0,2*

11.00 Uhr

Eurozone

Handelsbilanz August (Mrd Euro)

Saisonbereinigt 19,0 20,3

Unbereinigt — 27,9

GROSSBRITANNIEN

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Einzelhandelsumsatz, September

Monatsvergleich +0,8 +0,6 ex Autos

Monatsvergleich +0,4 +0,7

15.15 Uhr

Industrieproduktion, September

Monatsvergleich +0,6 +0,4

Kapazitätsauslastung 71,8 71,4

16.00 Uhr

Konsumlaune Uni Michigan, Oktober 80,4 80,4 (in Pkt.)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB Photography / shutterstock.com

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