Wall Street: Schwache Jobdaten drücken auf die Stimmung – Hewlett Packard büßen anfängliche Gewinne wieder ein, Broadcom präsentiert solides Quartal

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Mit Enttäuschung aufgenommene Daten vom US-Arbeitsmarkt haben den Dow Jones Industrial am Freitag nur leicht ins Minus gedrückt. Der Leitindex gab um 0,18 Prozent auf 35 380,61 Punkte nach. Auf Wochensicht deutet sich damit ein leichtes Minus an.

Der S&P 500 fiel am Freitag um 0,15 Prozent auf 4530,27 Punkte, nachdem er am Vortag noch ein Rekordhoch erreicht hatte. Der technologielastige Nasdaq 100 legte um 0,10 Prozent auf 15 620,56 Punkte zu.

Die US-Wirtschaft hatte im August mit einem schwachen Arbeitsplatzaufbau die Erwartungen verfehlt. Besonders enttäuschte die stagnierende Entwicklung im Freizeitbereich und im Gastgewerbe. Die Arbeitslosenquote fiel unterdessen auf den tiefsten Stand seit der Anfangsphase der Corona-Krise und die Löhne stiegen im August deutlich stärker als erwartet.

„Dieser Arbeitsmarktbericht wird der US-Notenbank Kopfzerbrechen bereiten“, schrieb Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Mit einem Stellenzuwachs weit hinter den Erwartungen und einer gleichzeitig niedrigen Arbeitslosenquote sei es schwierig, eine klare Linie herauszuarbeiten. Durch weiterhin schneller als erwartet steigende Löhne bleibe die Inflation ein großes Thema.

Hewlett Packard büßen anfängliche Gewinne wieder ein

Auf Unternehmensseite standen frische Quartalszahlen von zwei Technologiefirmen im Fokus. Die Aktien des Server- und Netzwerkdienstleisters Hewlett Packard Enterprise büßten anfängliche Gewinne von mehr als drei Prozent fast vollständig ein und lagen zuletzt nur noch moderat im Plus. Analyst Tim Long von der britischen Investmentbank Barclays schrieb in einer Studie von einem durchwachsenen Quartal. Die operative Marge sei schlechter gewesen als erwartet, Fortschritte mache das Unternehmen aber in puncto Umsatz.

Broadcom präsentiert solides Quartal

Die Papiere des zweiten Unternehmens, des Chipkonzerns Broadcom , stiegen um gut ein Prozent. Hier sprach Stacy Rasgon von Bernstein Research von einem soliden Quartal und einem starken Ausblick auf das letzte Viertel des Geschäftsjahres. Der Analyst schätzt Broadcom weiter für die Art und Weise, wie mit der von Chip-Knappheit geprägten Situation umgegangen werde.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Mikhail Leonov / Shutterstock.com

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