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Trading-Chance SMA Solar: Wer es gerne etwas riskanter mag …

RealMoneyTrader · Uhr
Quelle: onvista

Die am Donnerstag vorgelegten Halbjahreszahlen von SMA Solar waren definitiv schlecht. Trotzdem wurde die Aktie, die seit Mitte Juli fast wie auf Schienen stieg, auch nach der Bilanz weiter gekauft. Doch die Argumente dafür weisen Haare in der Suppe auf. Das ist eine Hoffnungs-Rallye, die jederzeit in sich zusammenfallen kann. Eine Trading-Chance Short

Angesichts der vorgelegten Halbjahreszahlen, den Argumenten für die Käufe seither und des Chartbilds müsste man sich als erstes fragen, wer da eigentlich gefährlicher lebt: Diejenigen, die die SMA Solar-Aktie seit Wochen durch die Decke kaufen oder diejenigen, die einen antizyklischen Short-Trade eingehen? Letzteres ist immer hoch spekulativ und riskant, sicher. Aber das dünnere Eis hätten eigentlich diejenigen unter den Füßen, die jetzt in der Aktie weiter einsteigen.

Gewagt: Die Käufer setzen auf eine bald wieder rosige Zukunft

Das, was der Zulieferer von Bauteilen für die Photovoltaik-Branche für die ersten sechs Monate 2022 meldete, war fatal. Der Umsatz fiel leicht, obgleich die von SMA Solar gefertigten Solar-Wechselrichter massiv nachgefragt sind, weil es an Bauteilen fehlt. Dadurch fiel das EBITDA, d.h. der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, um 58 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021, netto stand sogar ein Verlust zu Buche. Dass die Aktie trotzdem stieg … und das kräftig … lag am Ausblick.

SMA Solar prognostiziert eine Entspannung der Lieferengpässe im laufenden zweiten Halbjahr und erwartet, dass man ab 2023 mit einer deutlichen Verbesserung der Gemengelage und einem profitablem Umsatzanstieg rechnen könne. Das reichte einigen offenbar, um das erste Halbjahr abzuhaken und auf die Zukunft zu setzen. Allerdings übersahen einige womöglich, dass SMA Solar zwar wegen der Hoffnung auf ein besseres zweites Halbjahr an der ursprünglichen 2022er-Prognose festhielt, die aber sehr vage ist. Ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 10 und 60 Millionen, das ist nicht gerade eine Guidance, mit der man eine Rallye unterfüttern könnte, die die Aktie jetzt bereits höher getrieben hat als Anfang 2021, als man von einem deutlich höheren Gewinn ausging. Was aber vor allem auffällt ist, dass diese Rallye auf wackligem Fundament eine markant überkaufte Situation erzeugt hat.

SMA Solar ist kurzfristig heiß gelaufen

Wäre die Aktie behutsam und stetig gestiegen, würde die Beurteilung der Trading-Chance anders ausfallen. Immerhin hat die Käuferseite den Vorteil, einerseits zwar bezüglich des Eintreffens einer massiven Verbesserung der Lage keine Belege zu haben, andererseits kann man ihnen vorerst eben auch nicht beweisen, dass es anders kommen wird. Daher kann ein solcher Anstieg auf Basis reiner Hoffnungen auch lange und weit reichen. Es sei denn, die Rallye ist derart überzogen, dass sie zu Gewinnmitnahmen und/oder antizyklischen Short-Trades förmlich einlädt, wie es hier der Fall ist.

Quelle: marketmaker pp4

Die SMA Solar-Aktie war zum Wochenschluss an die obere Begrenzung eines sehr breiten Aufwärtstrendkanals herangelaufen. Dass dabei am Freitag ein Doji im Candlestick-Chart entstand, ist zwar noch kein Beleg dafür, dass die Aktie „oben“ ist, aber ein Indiz, dass diese obere Begrenzung als Widerstand und damit als gute Basis für Gewinnmitnahmen erkannt wird. Hinzu kommt ein RSI-Indikator, der ungewöhnlich weit in die überkaufte Zone gelaufen ist, sogar auf Wochenbasis (nicht im Chart sichtbar) ist dieser Indikator jetzt im überkauften Bereich nagekommen.

Dies in Kombination mit dem oft eben höchst vergänglichen „Prinzip Hoffnung“ und dem Umstand, dass der jetzt erreichte Kurslevel so hoch liegt, dass SMA Solar kommendes Jahr vor lauter Gewinnen erdrückt werden müsste, bildet die Basis einer hoch spekulativen Trading-Chance Short.

Ein antizyklischer Trade erfordert immer gute Nerven!

So heiß gelaufen die Aktie auch ist, ein antizyklischer Trade ist immer nur für Trader mit Erfahrung und guten Nerven geeignet, immerhin agiert man hier absichtlich gegen eine noch laufende Bewegung. Was bedingt, dass man den Stop Loss eher weit ansetzen muss und daher einen niedrigen Hebel wählen sollte, um den Verlust kontrollierbar zu halten, falls die Spekulation nicht aufgehen sollte.

Wir würden für einen solchen Short-Trade auf SMA Solar ein Knock Out-Zertifikat Short mit unbegrenzter Laufzeit des Emittenten Société Générale vorschlagen. Dieses Zertifikat hat einen Basispreis und K.O.-Level bei 77,999 Euro, woraus sich ein für einen solchen, hoch spekulativen Trade angemessener Hebel von 2,22 errechnet. Den Stop Loss würden wir zunächst bei 68 Euro ansiedeln, das entspräche im Zertifikat einem Kurs von 1,0 Euro. Die WKN dieses SMA Solar Short-Zertifikats der Société Générale lautet SD9TP7.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  60,00 Euro,  71,80 Euro

Unterstützungen:  49,92 Euro,  48,48 Euro,  41,60 Euro,  40,47 Euro

Knock-Out Zertifikat Short auf SMA Solar

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Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

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