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Onvista Börsenfuchs: Sie ist endlich da, die „Generation Aktie“

onvista · Uhr
Quelle: onvista

Hallo Leute! Man kann’s kaum glauben: Die Deutschen entwickeln sich zu einer „Generation Aktie“. Die Jugend wird zu Vorbildern. Jahrzehntelang haben sich alle möglichen Organisationen (vor allem das Deutsche Aktieninstitut DAI) und einzelne Figuren (so auch der Börsenfuchs) bei jeder Gelegenheit für die Aktie als ideales Instrument langfristiger privater Vorsorge eingesetzt. Ziemlich vergeblich. Und die politisch Verantwortlichen hatten keinen Bock, den Weg dafür zu ebnen. Jetzt die Überraschung: Eine neue Studie zur „Generation Aktie“ belegt: Junge Deutsche sparen regelmäßig und langfristig mit Aktien und ETFs! Na also.

Die junge Generation setzt auf Aktien-Fonds und aktienbasierte ETFs. Sie informiert sich online in sozialen Medien und spart für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge. Das ergibt eine Studie des Center for Research in Financial Communication der Universität Leipzig, die der DIRK – Deutscher Investor Relations Verband beauftragt und das Deutsche Aktieninstitut unterstützt hat. Weitere Unterstützer des Forschungsprojektes waren DekaBank, Lanxess AG, SAP SE, und Zalando SE. Erstaunlich ist für meinen Geschmack, dass es mehrheitlich nicht um Zocker und kurzfristige Trader geht – die jungen Newcomer an der Börse investieren breit und regelmäßig, bringen einen langen Atem mit und informieren sich im Netz.

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70 Prozent von ihnen legen ihr Geld über einen Sparplan in Aktien an. Das wichtigste Anlagemotiv der jungen Menschen ist der langfristige Vermögensaufbau (77 Prozent). Das tiefe Zinsniveau zu kompensieren, treibt rund 63 Prozent um und 56 Prozent sparen für ihre Altersvorsorge. So gesehen haben die langen Jahre von Nahe-Null-Zinsen auch was Gutes bewirkt. „Auch die Politik sollte die Zeichen der Zeit erkennen und die im Koalitionsvertrag vereinbarte Aktienrente umsetzen“, fordert DAI-Chefin Christine Bortenlänger.

Hoffentlich sind diese Ergebnisse keine vorübergehende Erscheinung, was man erst nach einer längeren, tiefen Baisse-Phase erkennen kann. Schon jetzt ist davon auszugehen, dass die Hinwendung zur langfristigen Aktienanlege jüngerer Leute auch den Innovationseifer und entsprechende Firmengründungen positiv beeinflussen wird. Macht also mit, Leute! Übrigens: Für die Studie wurden 705 Anlegerinnen und Anleger im Alter unter 35 Jahren und 951 Menschen über 35 Jahren repräsentativ befragt. Zudem wurden nur Personen, die mindestens einmal in eine Aktie oder einen ETF/Fonds investiert haben, in die Studie mit einbezogen.

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