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Kleines Wachstum, große Rallye:

Trading-Chance Heidelberg Materials: Hier dürften die Bären genau hinschauen

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Der Baustoffe-Hersteller Heidelberg Materials lieferte in der Vorwoche eine solide Bilanz ab, aber auch, wenn die Prognosen der Analysten leicht übertroffen wurden: Ein „Game Changer“ waren diese Ergebnisse nicht. Trotzdem schoss die Aktie auf neue Rekorde. Die Argumente dafür sind indes wacklig genug, um die Aktie jetzt für einen antizyklischen Short-Trade interessant zu machen.

Quelle: onvista

Heidelberg Materials, vormals HeidelbergCement, steigerte den Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent, auf vergleichbarer Basis, d.h. bereinigt um Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen und Währungseffekte, lag das Plus aber nur bei 0,2 Prozent. Und der Gewinn? Der legte zum Vorjahresquartal um 3,2 Prozent zu, was laut Unternehmen durch erfolgreiches Kostenmanagement und eine „solide Preisentwicklung“ gelang. Wirklich viel voran ging also eher nicht, weshalb man die Gewinnprognose für das Gesamtjahr auch nicht wirklich anhob, sondern mit 3,1 bis 3,3 Milliarden nach bislang 3,0 bis 3,3 Milliarden Euro nur auf der Unterseite eingrenzte.

Das durchschnittliche Analysten-Kursziel ist erreicht

Vor allem das US-Geschäft war positiv, andere Regionen sahen Absatzrückgänge. Aber ob das US-Geschäft auch so positiv bleiben wird, ist davon abhängig, ob die kommende US-Regierung nicht lieber mehr eigene Zulieferer sehen würde. Ein Aspekt, der bislang aber, im Gegensatz zu den Reaktionen anderer Branchen auf die US-Wahl, komplett ausgeblendet wird. Und das gilt auch für die Relation des Fortschritts der Gewinne zum Aktienkurs. Auch, wenn die Analysten im Schnitt etwas weniger erwartet hatten, so ist die Rallye von in der Spitze 19 Prozent über die die Bilanz einschließende Vorwoche und den heutigen Wochenstart ungewöhnlich umfassend und erhöht die Bewertung spürbar.

Die liegt zwar mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von derzeit 10,8 noch am oberen Rand der Bewertungen der letzten sechs Jahre, aber dass eine Aktie dieser Branche darüber hinaus nennenswert höher bewertet sein müsste, erschließt sich nicht ... auch vielen Analysten nicht. Denn auch, wenn JP Morgan die Aktie heute mit einem Kursziel von 149 Euro mit dem höchsten der aktuell vorhandenen Ziele versah, so liegt der Schnitt doch „nur“ bei 121 Euro ... und dieser Level ist jetzt erreicht. Und das bei einer chart- und markttechnischen Gemengelage, die Gewinnmitnahmen nahelegen und die Bären aufmerksam machen dürfte.

Markttechnisch heißgelaufen

Quelle: marketmaker pp4

Unser Chart auf Wochenbasis zeigt, dass Heidelberg Materials jetzt nicht nur auf Tagesbasis, sondern sogar im Wochen-Zeitraster markttechnisch klar überkauft ist. Hinzu kommt das Überschießen über die Extension des 2022er-Aufwärtstrendkanals. Dies in Verbindung mit einem bereits erreichten Analysten-Konsens, eher mageren Wachstumszahlen und dem Umstand, dass die Käufer auf diese Zahlen jetzt bereits reagiert haben und neue Zahlen vorerst nicht anstehen, bietet eine ideale Grundlage für Gewinnmitnahmen ... und zugleich für einen antizyklischen Trade, der auf die jetzt grundsätzlich fällige, größere Korrektur setzt.

Antizyklische Positionierung bei massiv überkaufter Markttechnik

Wir würden für diesen Trade ein Knock Out-Zertifikat Short mit unbegrenzter Laufzeit des Emittenten BNP Paribas vorschlagen. Dieses Zertifikat hat einen Basispreis und K.O.-Level bei 159,988 Euro, woraus sich momentan ein Hebel von 3,1 errechnet. Den Stop Loss würden wir bei 133 Euro in der Aktie ansiedeln, das entspräche im Zertifikat einem Kurs von ca. 2,65 Euro. Die WKN dieses Short-Zertifikats auf Heidelberg Materials lautet PL0Y3A.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  keine

Unterstützungen:  103,60 Euro,  96,90 Euro,  91,00 Euro,  85,60 Euro

Knock-Out Zertifikat Short auf Heidelberg Materials

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