Umfrage: Scholz verliert weiter in der Wählergunst - Merz vorn

Frankfurt (Reuters) - Mitten in der Debatte um die Kanzlerkandidatur bei der SPD verliert Olaf Scholz weiter an Zustimmung in der Bevölkerung.
Im RTL/ntv-Trendbarometer kommt der Amtsinhaber der Sozialdemokraten bei der Kanzlerfrage nur noch auf 13 Prozent, nach 16 Prozent in der Vorwoche. CDU-Chef Friedrich Merz baut seinen Vorsprung um zwei Prozentpunkte aus und kommt auf 34 Prozent. Robert Habeck liegt mit 21 Prozent zwischen den beiden. Ein Drittel der Befragten will jedoch keinen der drei Kandidaten als Kanzler sehen.
Bei den Parteien zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab: Die SPD büßt einen Prozentpunkt ein und kommt auf 15 Prozent, während die Union mit 33 Prozent unverändert stärkste Kraft wäre. Die AfD legt einen Prozentpunkt zu und kommt auf 18 Prozent. Die Grünen verharren bei elf Prozent und die FDP sowie die Linke bei jeweils vier Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fällt mit vier Prozent erstmals seit Monaten wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde.
(Bericht von Philipp Krach, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)