Werbung
KI-Schock

Trading-Chance Schneider Electric: Absturz nutzen

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Zum Wochenstart gab es ein regelrechtes Börsenbeben im Techbereich! Im Montagshandel gerieten besonders die KI-Werte unter Druck. Auslöser dafür war der überraschend große Erfolg des chinesischen KI-Modells DeepSeek, das sehr viel günstiger ist, als die gängigen KI-Modelle, jedoch sehr viel weniger Kosten verursacht. Aktien wie Schneider Electric, die elektrische Ausrüstung für den energieintensiven KI-Sektor bereitstellen, litten unter der Abwertung vieler Tech-Werte. Hieraus ergibt sich nun eine kurzfristige Trading-Gelegenheit.

Quelle: onvista

KI-Schock führt zu Anpassung der Bewertung

KI (im englischen AI) steht für künstliche Intelligenz, und ist aktuell einer der Mega-Trends überhaupt. Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Prozesse zu beschleunigen, Probleme schneller zu lösen und so die Wirtschaft und den Alltag von uns allen zu verändern. Es gibt freilich auch eine ganze Reihe negativer Effekte, wie Arbeitsplatzverluste und ein Verkümmern der eigenständigen Problemlösungskompetenz von Menschen, die KI mit sich bringt. Doch wir betrachten KI aus der wirtschaftlichen Perspektive. Und da ist sie potenziell effizienzsteigernd! Bislang ging man davon aus, dass das Füttern, Trainieren und Ausbauen von gängigen KI-Modellen sehr aufwändig und kostspielig sei. Laut den Informationen, die das Unternehmen heraus gibt, ist DeepSeek aber vergleichsweise wenig kostspielig. Wenn das stimmt, müsste der gesamte KI-Sektor in den westlichen Ländern neu bewertet werden. Und genau das haben wir gestern bereits mit dem Kurssturz bei Nvidia und Co gesehen. Auch Schneider Electric ist ein Profiteur des KI-Booms und profitiert davon. Wenig verwunderlich also, dass auch die Papiere des französischen Elektrotechnik-Konzerns ebenfalls massiv unter Druck gerieten. Am Ende stand ein Tagesverlust von minus 9,44% zu Buche.  

Starkes Wachstum und hohe Margen

Abstürze, Crashs oder wie auch immer man derart scharfe Rücksetzer eines ganzen Marktsegments nennen mag, bringen stets auch Chancen mit sich. Einige Unternehmen werden dabei von den Anlegern quasi in Sippenhaft genommen und ebenfalls abgestraft, obwohl sie anders aufgestellt und dadurch defacto weniger stark betroffen sind. Schaut man sich Schneider Electric genauer an, so ist zu sehen, dass der Anteil der sogenannten „Industrial Automation“, unter den Digitalisierung und auch KI fallen, am Gesamtergebnis nur 21% ausmacht. KI selbst wiederum hat noch weniger Anteil am Gewinn. Schneider Electric ist ausgezeichnet aufgestellt und profitiert auch massiv an der Energiewende-Thematik, die in Europa ja eines der Kernthemen der heutigen Zeit ist. Die Netto-Marge lag 2024 bei 10,6% und soll bis 2027 auf 14,15% gesteigert werden. Das ist eine enorme Profitabilität, wenn man Schneider Electric mit anderen Unternehmen vergleicht.

Kreuz-Support als Einstiegs-Chance?

Zugegeben: es war nur ein einziger wirklich schwacher Tag. Doch bei Trendaktien, wie es Schneider Electric ist, bieten die seltenen Abstürze schnell wieder und meist die attraktivsten Kaufgelegenheiten. Im Monats-Chart sehen wir, dass sich Schneider Electric 2020 aus dem flachen Trendkanal nach oben verabschiedete, und in einen steileren und breiteren Kanal überging. Dieser wird mit dem gestrigen Rückschlag des Aktienkurses von oben getestet und eröffnet eine Einstiegs-Chance in Richtung des aufwärts gerichteten Haupttrends. Etwa 10% niedriger, bei 216 Euro verläuft der nächste Support in Form der unteren Begrenzungslinie des steilsten Trendkanals. Es erscheint sinnvoll, als Szenario B auch eine Ausdehnung der Korrektur bis zirka 216 Euro auf dem Schirm zu haben. Diese Marke gewinnt an Attraktivität, wenn wir uns bewusst machen, dass bei 190 Euro zudem ein markanter Horizontal-Support verläuft. Kann sich der Kurs bereits oberhalb von 236 Euro wieder fangen, wäre Potenzial bis zirka 300 Euro auf mittlere bis lange Sicht. Tritt das Alternativszenario (Korrektur bis etwa 216 Euro) in Kraft, so wäre eine Range-Bewegung zwischen 190-216 Euro auf der Unter- und 260-280 Euro auf der Oberseite für einige Monate die wahrscheinlichste Variante  für den Verlauf.  

Abbildung: Langfrist-Chart von Schneider Electric
Quelle: www.tradingview.com

Long-Chance im Aufwärtstrend

Die Voraussetzung für nachhaltig steigende Kurse ist immer der fundamentale Rahmen eines Unternehmens. Hier ist Schneider Electric ausgezeichnet aufgestellt und brilliert mit vielen Top-Kennziffern in der Auswertung und Analyse der Aktie. Hohe Margen und ein starker Cashflow lassen die Aktie des französischen Unternehmens auf den Kaufzettel wandern. Die relativ geringe Dividende mag die Dividendenjäger unter den Anlegern von diesem Titel fernhalten. Doch wenn ein Unternehmen wenig ausschüttet, und stattdessen das Geld im Unternehmen smart einsetzt, haben Unternehmen und Aktionäre am langen Ende mehr davon. Technisch ist die Aktie hochgradig attraktiv und bietet bereits auf dem aktuellen Niveau eine Kauf-Chance. Es ist aus der Erfahrung heraus jedoch ratsam, das für einen solchen Trade vorgesehene Kapital, in zwei oder gar drei Tranchen zu splitten, so dass man auch bei eintretenden Alternativszenarien einen guten Durchschnittspreis bekommt.

3,7-fach gehebelter Long auf Schneider Electric

Um an einem möglichen Kursanstieg der Aktie zu partizipieren, kann unter anderem ein von uns ausgewähltes Produkt genutzt werden. Wir haben für Sie einen Open End Turbo Bull Optionsschein der UniCredit ausgesucht. Das Produkt hat sowohl Knockout, wie auch Basispreis bei 182,207 Euro. Bei einem aktuellen Kurs von 236 Euro ergibt sich damit ein Hebel von 3,69. Zur Absicherung und als Schutz vor einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals halten wir einen Stop-Loss in der Aktie bei etwa 188 Euro für sinnvoll. Das entspricht im gehandelten Produkt etwa 0,60 Euro. Die WKN lautet HD18GE.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  254 und 273 Euro

Unterstützungen:  236, 216 und 190 Euro

Open End Turbo Bull auf Schneider Electric

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

onvista Premium-Artikel

onvista Trading-Impuls
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!gestern, 15:36 Uhr · onvista
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!
Gold, Aktien, exotische ETFs
So schützt du dich vor Inflation01. Apr. · onvista
So schützt du dich vor Inflation
Chartzeit Wochenausgabe vom 30.03.2025
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte30. März · onvista
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte

Das könnte dich auch interessieren

Inline Optionsschein
Trading-Chance BASF: 88% Chance seitwärts
Werbung
01. Apr. · Trading-Chance-Redaktion
Trading-Chance BASF: 88% Chance seitwärts
Dividenden-Aristokrat
Trading-Chance Linde: Top Trend-Aktie
Werbung
28. März · Trading-Chance-Redaktion
Trading-Chance Linde: Top Trend-Aktie
KI-Unsicherheit
Süss Microtec sacken Richtung Jahrestief28. März · dpa-AFX
Süss Microtec sacken Richtung Jahrestief
Kräftige Rücksetzer
Aktien aus Gesundheitsbranche leiden stark unter Zollangstgestern, 11:33 Uhr · dpa-AFX
Aktien aus Gesundheitsbranche leiden stark unter Zollangst