Produktion von Klimageräten binnen fünf Jahren um drei Viertel gestiegen

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Berlin (Reuters) - Heißer werdende Sommer kurbeln die Nachfrage nach Klimaanlagen und -geräten kräftig an.

Die Produktion von Klimageräten in Deutschland stieg seit 2019 um 75,1 Prozent auf rund 317.000 Stück im vergangenen Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. "Das ist der höchste Stand der letzten fünf Jahre", hieß es dazu. 2019 wurden hierzulande noch 181.000 solcher Geräte hergestellt. Wertmäßig nahm die Produktion im selben Zeitraum um 34,4 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zu.

Auch die Importe von Klimageräten sind in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen: Der Wert der insgesamt eingeführten Geräte nahm seit 2019 um 48,2 Prozent auf zuletzt 949 Millionen Euro zu. 2019 hatte er noch 640 Millionen Euro betragen. Den bisher höchsten Wert erreichten die Importe von Klimageräten 2023 mit 957 Millionen Euro.

"Wichtigstes Herkunftsland von Klimageräten war im Jahr 2024 Italien", fanden die Statistiker heraus. Der Anteil liegt hier bei 25,0 Prozent (237 Millionen Euro). Auf den Plätzen folgen China mit 13,7 Prozent (130 Millionen Euro) und Schweden mit 10,4 Prozent (98 Millionen Euro).

Die deutschen Exporte von Klimageräten sind dagegen zuletzt gesunken. Sie summierten sich im vergangenen Jahr auf 713 Millionen Euro. Das entspreche einem Minus von 2,8 Prozent im Vergleich zu 2019, so das Statistische Bundesamt.

Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge sind die fünf wärmsten Jahre seit 1881 in Deutschland nach dem Jahr 2000 aufgetreten. Die Temperaturen in Deutschland seien deutlich stärker gestiegen als im weltweiten Durchschnitt. Die Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs in Deutschland - wie auch weltweit - habe in den vergangenen 50 Jahren deutlich zugenommen. "Mit Blick auf heiße Sommer wächst der Bedarf an Klimaanlagen und -geräten", so das Statistikamt.

(Bericht von Rene Wagner, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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