ZF-Chef für mehr Halbleiter-Fabriken in Europa

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Als Lehre aus dem derzeitigen Mangel an Computerchips in der Autoindustrie fordert der Chef des Zulieferers ZF Friedrichshafen, Wolf-Henning Scheider, mehr Halbleiter-Fabriken in Europa.

"Es ist durchaus begrüßenswert, wenn wir Chipfabriken nach Deutschland, nach Europa bekommen", sagte Scheider am Mittwoch bei der Online-Konferenz "Europe 2021" von Handelsblatt, Tagesspiegel, Wirtschaftswoche und Zeit. Bei Standard-Mikroprozessoren, die von den Herstellern aus Asien derzeit nicht in ausreichendem Umfang geliefert werden können, sei das möglich. Bei Hochleistungsprozessoren für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz dagegen wäre die Industrie in Europa weit hintendran.

Die deutschen Autobauer Volkswagen und Daimler sowie Zulieferer wie Bosch, Continental oder ZF haben derzeit mit einem Engpass bei Computerchips zu kämpfen. In etlichen Werken mussten deshalb die Bänder angehalten werden. Die Hersteller aus Asien hatten in der Corona-Krise die Produktion stärker auf Chips für Unterhaltungselektronik ausgerichtet. Einige erklärten, Kunden aus der Autoindustrie hätten sich wegen des Einbruchs des Fahrzeugmarktes in der Pandemie zurückgehalten und dann zu spät in der einsetzenden Erholung bestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Continental Aktie

  • 93,78 EUR
  • -4,50%
29.11.2021, 22:02, Tradegate

onvista Analyzer zu Continental

Continental auf übergewichten gestuft
kaufen
34
halten
27
verkaufen
2
53% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 93,78 €.
alle Analysen zu Continental
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf Continental (6.948)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "Continental" wird nur moderat steigen?

Mit Call Knock-Out-Zertifikaten können Sie überproportional von steigenden Aktienkursen profitieren.

Erfahren Sie mehr zu Knock-Out-Zertifikaten