2 starke Aktien kaufen, Ende April 302,50 Euro Dividende kassieren. So geht’s!

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Krieg gegen die Ukraine, Sanktionen, Rohstoff- und Energiekrise: Der Bärenmarkt ist längst zurück. Im April 2022 können jedoch zwei äußerst interessante Dividendenzahler aus Europa für Ruhe in deinem Portfolio sorgen.

Cliq Digital zahlt pro Aktie bald 1,10 Euro Dividende

Satte 4,3 % Dividendenrendite winken dir, wenn du dir jetzt Aktien von Cliq Digital (WKN: A0HHJR) ins Depot holst. Und dabei ist das Papier heute wirklich günstig zu haben. Seit April 2021 purzelte der Kurs um mehr als 34 % auf heute 25,40 Euro (Stand: 13. April 2022). Damit hat er wieder viel Luft nach oben. Den fairen Wert der Aktie sehe ich bei etwa 90 Euro.

Operativ läuft es bei Cliq wie geschmiert. Seit Juni 2019 pushte der global aktive Streaming-Experte seinen Umsatz um 142 %. Die Gewinnmarge kletterte von 2,2 auf 11,9 %. Ich erwarte, dass sich der Free Cashflow bis 2025 verdoppelt. Beste Voraussetzungen also für ein Investment.

Wenn du dich für die Aktie entscheidest, um schnellstmöglich eine Dividende zu kassieren, musst du dich jedoch sputen. Ex-Dividenden-Tag ist bereits der 19. April. Gezahlt wird am 21. April 2022. Dann gibt es satte 1,10 Euro pro Aktie.

Dividende

Die Dividende von Covestro ist noch fetter!

Die aktuelle Dividendenrendite von Covestro (WKN: 606214) liegt bei 7,8 %. Dabei ist Payout Ratio von gerade einmal 40,6 % sehr vernünftig. Ex-Dividenden-Tag ist der 22. April 2022. Hast du bis zu diesem Tag die Aktie im Depot, bekommst du am 26. April 3,40 Euro Dividende pro Anteilsschein. Voraussetzung ist jedoch, dass die Hauptversammlung am 21. April den Plänen des Vorstands zustimmt.

Lange Zeit sah diese Aktie aus wie eine echte Schlaftablette: Der Kurs verlief bis zum 23. November 2021 seitwärts und pendelte um die Marke von 56 Euro herum. Dann kam der Einbruch und der Preis stürzte um fast 23 %. Heute bekommen wir den Anteilsschein für 43,62 Euro (Stand: 24. Januar 2022). Das ist ein ähnliches Schnäppchen wie diese Aktie.

Der kleine Kurssturz im Herbst ist leicht zu erklären

Der Chemie-Konzern kaufte damals ein Joint Venture. Danach ging der Preis runter, weil sich viele Analysten unsicher waren, wie es damit weitergeht. Das sind Unsicherheiten, die eingepreist wurden, weil zuvor sicheres Geld gegen eine möglicherweise profitable Zukunft eingetauscht wurde.

Das kommt andauernd vor und muss uns nicht weiter beunruhigen. Vielmehr bieten solche Phasen gute Einstiegschancen. Vorausgesetzt, du bist von der Qualität des Unternehmens überzeugt.

Covestro liefert mehr als nur eine gute Dividende

Ich finde das Unternehmen gar nicht so schlecht. Abgesehen von der Auto-Sparte verzeichnet der Kunststoffspezialist bei allen Zielmärkten volle Auftragsbücher.

Im November erhöhte CEO Markus Steilemann die Prognosen für 2021. Und das schon zum dritten Mal in diesem Jahr. Der operative Gewinn soll mindestens bei 2,7 Mrd. Euro landen. Zum Vergleich: Vor der Corona-Krise lag er 2018 bei 3,2 Mrd. Euro.

Ähnlich gut entwickelt sich aus Sicht des Managements die Rendite auf das eingesetzte Kapital. Diese soll im laufenden Geschäftsjahr bei 19 bis 21 % liegen. Der Free Cashflow soll sich auf mindestens 1,4 Mrd. Euro einpendeln.

Zumindest die Eigenkapitalrendite kann sich heute bereits wieder sehen lassen: 20,9 % sind deutlich besser als der Durchschnitt der Chemie-Industrie.

Covestro bietet Wachstumsfantasie

Das Management hat sich sportliche Ziele gesetzt. Der Umbau des Konzerns hin zur Kreislaufwirtschaft benötigt Zeit und Geld. Zusätzlich bleibt das Geschäft, insbesondere während der volatilen Pandemie-Lage, zyklisch.

Aktuell ist der Markt sehr zurückhaltend. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei günstigen 5,2 und das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei 1,1. Zum Vergleich: Chemie-Gigant BASF (WKN: BASF11) wird mit einem KGV von 8,5 bewertet.

Risiko streuen und Dividenden kassieren: So geht’s

Ich überlege mir, folgendermaßen vorzugehen: 2.500 Euro stecke ich heute noch in die Cliq Digital-Aktie. Nach Ostern packe ich noch Covestro-Aktien für 2.500 Euro obendrauf. Damit erhöhen sich meine Dividendeneinnahmen im April um 302,50 Euro.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Foto: Getty Images

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