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Dax verabschiedet sich etwas schmaler ins Wochenende – Thyssenkrupp mit Kurs-Achterbahn, BMW, Freenet und Zalando mit Abschlag

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Dax verabschiedet sich etwas schmaler ins Wochenende – Thyssenkrupp mit Kurs-Achterbahn, BMW, Freenet und Zalando mit Abschlag

Am deutschen Aktienmarkt ist es am Freitag nach drei festen Handelstagen zu Gewinnmitnahmen gekommen. Der nun auch offizielle Verzicht von Donald Trump auf eine schnelle Anhebung der Autozölle war dem Dax zu Wochenschluss keine Stütze mehr. Laut Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK zogen Anleger es vor, ihre im Wochenverlauf erzielten Gewinne in trockene Tücher zu bringen, weil der Aktienmarkt an den vergangenen beiden Montagen deutlich gefallen war.

Der Dax verlor am Ende 0,58 Prozent, ging mit 12238,94 Punkten aber immerhin deutlich über seinem Tagestief von 12150 Zählern aus dem Handel. Auf Wochensicht brachte er ein Plus von gut 1,5 Prozent über die Ziellinie. In der zweiten Börsenreihe fiel der MDax  am Freitag um 0,73 Prozent auf 25791,99 Punkte.

Wie es in einer am Freitag veröffentlichten Proklamation von Donald Trump heißt, will der US-Präsident erst in etwa einem halben Jahr über mögliche Sonderzölle auf Autoimporte unter anderem aus der EU entscheiden. Die Spekulation darüber hatte dem Dax aber an den vergangenen Tagen schon deutlich nach oben verholfen.

Adidas ganz oben im Dax

Unternehmensseitig konnte sich Adidas an die Spitze des Leitindex kämpfen, mit einem Plus von 1,55 Prozent. Dahinter lagen die Papiere der Lufthansa mit 0,7 Prozent plus. Wirecard konnte sich mit einem Plus von 0,68 Prozent an die dritte Stelle kämpfen.

BMW ex Dividende gehandelt

Mit einem Minus von knapp 5 Prozent war BMW der zweitschlechteste Wert im Dax. Das lag zum einen daran, dass die Papiere ab heute ex Dividende gehandelt wurden, zum anderen stecken in dem Minus aber sicher auch noch die Nachwirkungen der gestrigen Hauptversammlung, bei der der Vorstand ein schlechtes Zeugnis erhalten hat.

Ein Auf und Ab bei Thyssenkrupp

Die Aktien von Thyssenkrupp sind seit der Monster-Rally von letzen Freitag in einer Phase der extremen Volatilität. Nach dem 30 Prozent-Anstieg sind die Papiere zu Beginn der Woche stark gefallen, nur um am Donnerstag durch ein Gerücht des Kaufinteresses von Kone ander Aufzugssparte wieder nach oben zu schießen. Heute lagen sie erneut am Dax-Ende mit einem Minus von 5,4 Prozent.

Im MDax konnte Puma das Rennen für sich entscheiden, mit einem Plus von 2,4 Prozent. Dahinter kam mit einem Plus von 1,8 Prozent Lecht-Sepzialist Osram.

Dürr muss einstecken

Eine enttäuschende Gewinnentwicklung hat den Aktien von Dürr am Freitag zugesetzt. Im frühen Handel ging es zeitweise um bis zu achteinhalb Prozent in den Keller auf den tiefsten Stand seit Anfang Januar mit 31,23 Euro. Danach dämmten die Papiere des Anlagenbauers den Verlust immerhin deutlich ein. Zu Handelsschluss lagen die Papiere an drittletzter Stelle mit einem Minus von 3,5 Prozent.

Zalando-Höhenflug flaut langsam ab

Die UBS rät jetzt bei Zalando nach einer zuletzt starken Kursentwicklung zum Verkauf. Analystin Olivia Townsend ist vorsichtiger geworden hinsichtlich eines reibungslosen Übergangs des Geschäftsmodells hin zu einem Großhandels- und Marktplatzmix. Nach einem Kursanstieg um 70 Prozent in den vergangenen Monaten sei zu viel Fantasie für die Strategien von Zalando eingepreist worden, schrieb sie in einer am Freitag vorliegenden Studie. Zalando musste heute am Ende knapp 5 Prozent abgeben.

Freenet ex Dividende gehandelt

Freenet-Aktien lagen zu Handelsende, nachdem sie heute ex Dividende gehandelt wurden, brach. Sie mussten zu Börsenschluss ein Minus von 8,3 Prozent verkraften.

Zooplus führt SDax an

Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Zooplus nach Zahlen auf „Underweight“ mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Das langfristige Margenpotenzial zähle zu den Kerndebatten, wenn es um die Aktienstory des Online-Händlers für Haustierbedarf gehe, schrieb Analystin Alvira Rao in einer am Freitag vorliegenden Studie. Daher sei die entsprechende Vision des Managements zur Zahlenvorlage hilfreich gewesen. Rao sieht dennoch bessere Chance/Risiko-Verhältnisse in anderen Werten der Branche. Die Aktie lag am Ende mit 6,3 Prozent an der SDax-Spitze.

(onvista/dpa-AFX)

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