Edelmetalle: Silber steigt auf über 20 Dollar, Gold mit weiterem Neunjahreshoch

onvista · Uhr (aktualisiert: Uhr)

Der Silberpreis ist am Dienstag erstmals seit knapp vier Jahren über die runde Marke von 20 US-Dollar gestiegen. In der Spitze kostete eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls am frühen Morgen 20,43 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit September 2016.

Auch der Goldpreis legte weiter zu und stieg mit rund 1821 Dollar auf einen Höchststand seit dem Jahr 2011. Damals hatte Gold sein Rekordhoch bei gut 1921 Dollar erreicht.

Gold und Silber profitieren schon seit einiger Zeit von mehreren Faktoren, darunter die große Ungewissheit über den Fortgang der Corona-Krise. Die beiden Edelmetalle gelten als sichere Anlagehäfen, die in unsicheren Zeiten als wertstabile Anlage geschätzt werden. Silber wird auch oft als der „kleine Bruder“ von Gold bezeichnet, weil sein Wert ein Bruchteil von Gold ausmacht. In der Produktion einiger industrieller Güter wird Silber verstärkt eingesetzt, daher ist der Preis etwas unbeständiger als der von Gold und hat einen geringeren monetären „Härtegrat“, der sich aus dem Verhältnis zwischen Bestand und Neuproduktion herausbildet. Da Silber verbraucht wird, ist dieses Verhältnis näher zueinander als bei Gold, das fast ausschließlich zu monetären Zwecken verwendet und somit nicht verbraucht wird.

Die Stock to Flow Ratio für monetäre Assets einfach erklärt

onvista-Redaktion/dpa-AFX

Titelfoto:  Aleksandar Mijatovic / Shutterstock.com

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