DAX Vorbörse heute 30. Januar 2023: Dax vorbörslich im Minus – Warten auf Zinsentscheide diese Woche

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Für den Dax zeichnet sich ein leichterer Start in die neue Woche ab. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex knapp zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Start 0,3 Prozent tiefer auf 15.105 Punkte. In der Vorwoche hatte der Dax in engen Bahnen rund 0,8 Prozent zugelegt. Dem nach der Neujahrsrallye Mitte des Monats bei 15.269 Punkten erreichten Hoch seit Februar 2022 näherte er sich damit nur zögerlich.

Am US-Aktienmarkt war es am Freitag per saldo zwar aufwärts gegangen - vor allem für die Technologiewerte. Ein Rückschlag im späten Handel führte die Indizes aber etwa wieder auf das Niveau vom europäischen Handelsschluss. Neben weiteren Geschäftszahlen der Unternehmen steht in der neuen Woche vor allem Geldpolitik im Fokus. Am Mittwoch gibt die US-Notenbank ihre Leitzinsentscheidung bekannt, und nur einen Tag später folgen Bank of England (BoE) und die Europäische Zentralbank (EZB).

Moderate Gewinne an der Wall Street

Die US-Börsen haben am Freitag nach einem zunächst richtungslosen Verlauf zugelegt. Der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones kam allerdings kaum vom Fleck. Ein sehr schwacher Ausblick des Chip-Riesen Intel belastete nur kurzzeitig die allgemeine Marktstimmung. Die Konjunkturdaten des Tages wirkten ebenfalls nicht richtungsweisend. Die Anleger schauen dagegen zunehmend nervöser, aber dem Anschein nach auch optimistisch auf die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Der Dow legte letztlich um 0,08 Prozent auf 33.978,08 Punkte zu. Damit stieg er im Wochenverlauf um 1,6 Prozent und bügelte die Verluste aus der Woche zuvor weitgehend aus.

Der marktbreite S&P 500 stieg am Freitag um 0,25 Prozent auf 4070,56 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 erreichte am Freitag wieder den höchsten Stand seit Mitte September 2022 und ging mit plus 0,96 Prozent auf 12.166,60 Punkte ins Wochenende.

Asiens Börsen uneinheitlich

Die Börsen Asiens haben am Montag keine gemeinsame Richtung gefunden. Die Blicke richten sich bereits auf wichtigen Notenbankentscheidungen in der neuen Woche. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit 27.433,40 Punkten und damit 0,2 Prozent höher.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen stieg zuletzt um rund ein halbes Prozent, nachdem vergangenen Woche wegen des chinesischen Neujahresfestes nicht gehandelt worden war. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong fiel um mehr als zwei Prozent.

Renten

Bund-Future            137,77    +0,15%

Devisen: Euro notiert vor ereignisreicher Woche unter 1,09 US-Dollar

Der Euro hat zu Beginn einer ereignisreichen Woche unter der Marke von 1,09 US-Dollar notiert. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0860 Dollar und damit in etwa so viel wie vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,0865 Dollar festgesetzt.

Die neue Woche hält für Analysten und Anleger zahlreiche wichtige Ereignisse bereit. In der Geldpolitik entscheiden große Notenbanken über ihren Kurs, darunter die US-Notenbank Fed, die EZB und die Bank of England. An Konjunkturdaten stehen ebenfalls zahlreiche Höhepunkte an. Den Auftakt macht am Montag das Statistische Bundesamt, das im Laufe des Vormittags erste Wachstumszahlen zum Schlussquartal 2022 liefern will./

Euro/USD          1,0864    -0,01%

USD/Yen           129,56    -0,24%

Euro/Yen           140,75    -0,26%

Ölpreise starten mit leichten Abschlägen in die Woche

Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Abschlägen in die neue Woche gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 86,14 US-Dollar. Das waren 52 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 40 Cent auf 79,28 Dollar.

Nur kurzzeitig wurden die Erdölpreise durch einen Anschlag auf eine iranische Militäranlage bewegt, den das "Wall Street Journal" Israel zuschrieb. Spannungen im Nahen Osten werden am Rohölmarkt oft genau verfolgt, da in der Region viele ölreiche Länder wie Iran ansässig sind.

In der neuen Woche stehen unterdessen zahlreiche Ereignisse an, die am Markt für Preisbewegung sorgen könnten. Zum einen treffen die großen Notenbanken aus den USA, der Eurozone und Großbritannien ihre Zinsentscheidungen. Zum anderen werden viele wichtige Konjunkturdaten erwartet.

Die Lage am Rohölmarkt ist weiterhin durch eine moderate Erholung gekennzeichnet. Hierzu trägt in erster Linie die Abkehr Chinas von seinem strikten Corona-Kurs bei. Marktteilnehmer erhoffen sich eine konjunkturelle Belebung, die auch mit einer größeren Energienachfrage einhergehen dürfte.

Brent              85,97    -0,42 USD

WTI                79,28    -0,40 USD

Umstufungen von Aktien

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR DELIVERY HERO AUF 69,40 (68,50) EUR - 'OVERWEIGHT'

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 35 (29) EUR - 'EQUAL WEIGHT'

- BARCLAYS SENKT AUTO1 AUF 'EQUAL WEIGHT' (OVERWEIGHT) - ZIEL 8,80 (11,50) EUR

- BARCLAYS SENKT HELLOFRESH AUF 'EQUAL WEIGHT' (OW) - ZIEL 25,50 (35,50) EUR

- BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR FMC AUF 32 (34) EUR - 'EQUAL WEIGHT'

- BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 32 (33) EUR - 'OVERWEIGHT'

- BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR SCOUT24 AUF 57,70 (70) EUR - 'OVERWEIGHT'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR PORSCHE AG AUF 120 (96,80) EUR - 'BUY'

- BERENBERG SENKT BMW AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 95 EUR

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN VORZÜGE AUF 145 (160) EUR - 'HOLD'

- HSBC HEBT HEIDELBERG MATERIALS AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 68 (51) EUR

- MORGAN STANLEY STARTET BRENNTAG MIT 'OVERWEIGHT' - ZIEL 85 EUR

- JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR META AUF 175 (155) USD - 'BUY'

- JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR LYFT AUF 14,50 (12) USD - 'HOLD'

- JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR UBER AUF 45 (38) USD - 'BUY'

- JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR DOORDASH AUF 45 (37) USD - 'UNDERPERFORM'

- BERENBERG SENKT GENERAL MOTORS AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 41 (45) USD

- BERENBERG HEBT TESLA AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 200 (255) USD

- MORGAN STANLEY HEBT COLGATE-PALMOLIVE AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL-W.) - ZIEL 82 USD

- BARCLAYS HEBT AUTO TRADER GROUP AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL WEIGHT)

- BARCLAYS HEBT MONEYSUPERMARKET.COM AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL WEIGHT)

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ASOS AUF 625 (590) PENCE - 'EQUAL WEIGHT'

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR INTESA SANPAOLO AUF 2,90 (2,50) EUR - 'OVERWEIGHT'

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR L'OREAL AUF 420 (375) EUR - 'OVERWEIGHT'

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR PROSUS AUF 88 (85,20) EUR - 'EQUAL WEIGHT'

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR UNICREDIT AUF 17,40 (13) EUR - 'EQUAL WEIGHT'

- BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 2850 (3000) CHF - 'UNDERWEIGHT'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR RENAULT AUF 43 (36) EUR - 'BUY'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SANOFI AUF 100 (91) EUR - 'HOLD'

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR ROCHE AUF 350 (380) CHF - 'BUY'

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR STELLANTIS AUF 18 (19) EUR - 'BUY'

- DEUTSCHE BANK RESEARCH HEBT AMUNDI AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 72 (67) EUR

- DEUTSCHE BANK RESEARCH HEBT H&M AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 150 (100) SEK

- DEUTSCHE BANK RESEARCH SENKT PARTNERS GROUP AUF 'HOLD'(BUY) ZIEL 1000(1200)CHF

- JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR RENAULT AUF 46 (43) EUR - 'BUY'

- JPMORGAN SENKT CASTELLUM AUF 'UNDERWEIGHT' (NEUTRAL) - ZIEL 140 (145) SEK

- JPMORGAN SETZT CASTELLUM AUF 'NEGATIVE CATALYST WATCH'

- JPMORGAN SETZT REDROW AUF 'NEGATIVE CATALYST WATCH'

- MORGAN STANLEY SENKT KONE AUF 'EQUAL-WEIGHT' (OVERWEIGHT) - ZIEL 54 (53) EUR

- MORGAN STANLEY SENKT SGS AUF 'UNDERWEIGHT'(EQUAL-WEIGHT) - ZIEL 2100 (2220) CHF

- MORGAN STANLEY SENKT SINCH AUF 'UNDERWEIGHT' (EQUAL-WEIGHT) - ZIEL 32 SEK

- NUMIS SENKT RENTOKIL AUF 'HOLD' - ZIEL 470 PENCE

- UBS HEBT ZIEL FÜR LVMH AUF 905 (832) EUR - 'BUY'

Termine Unternehmen

07:00 NLD: Philips, Q4-Zahlen

07:00 IRL: Ryanair, Q3-Zahlen

07:00 LUX: Stabilus, Q1-Zahlen

12:30 USA: GE Healthcare, Q4-Zahlen

22:00 NLD: NXP Semiconductors, Q4-Zahlen

Termine Konjunktur

09:00 SPA: Einzelhandelsumsatz

09:00 SPA: Verbraucherpreise 12/23

10:00 DEU: BIP Q4/22 (1. Schätzung)

10:00 DEU: Bundesagentur für Arbeit, Stellenindex BA-X 01/23

11:00 EUR: Industrievertrauen 01/23

11:00 EUR: Verbrauchvertrauen 01/23 (endgültig)

11:00 ITA: Erzeugerpreise 12/22

16:30 USA: Dallas Fed-Index Industrie 01/23

EUR: EU-Ministertreffen Landwirtschaft und Fischerei

Redaktion onvista/dpa-AFX

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