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Aktien New York: Dow bleibt nach Besiegelung des Teilhandelsabkommens im Plus

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat sich auch nach der Unterzeichnung des ersten US-chinesischen Handelsabkommens auf Rekordniveau bewegt. Sowohl der Leitindex Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 legten am Mittwoch leicht zu, nachdem sie bereits im frühen Handel Höchststände erklommen hatten.

Die Anleger zeigten sich erleichtert, dass China und die USA fast zwei Jahre nach Beginn des Handelsstreits nun endlich ein erstes Abkommen besiegelt haben. Der Konjunkturbericht der US-Notenbank lieferte derweil den Märkten keine neuen Impulse.

Der Dow gewann zuletzt 0,40 Prozent auf 29 054,96 Punkte und profitierte damit auch von einem Kurssprung bei den Aktien des Gesundheitsdienstleisters und Krankenversicherers UnitedHealth . Für den S&P 500 ging es um 0,16 Prozent auf 3288,52 Punkte nach oben. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 hingegen trat bei 9038,80 Zählern nahezu auf der Stelle.

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US-Präsident Donald Trump und Chinas Vizepremier Liu He unterschrieben das inhaltlich auf bestimmte Themen begrenzte Teilabkommen im Weißen Haus. Die US-Regierung betrachtet den Vertrag als die erste Phasen eines umfassenden Handelsabkommens.

Der erbitterte Handelskrieg der beiden Staaten hatte zuletzt die weltweite Konjunktur belastet und das Wirtschaftswachstum in den beiden Ländern gebremst. Mit dem Teilabkommen wollen beide Seiten nun unter anderem zusagen, keine neuen Strafzölle mehr zu verhängen. Die seit 2018 gültigen Maßnahmen bleiben aber im Wesentlichen zunächst bestehen. Experten sehen in dem Abkommen deshalb eher einen Waffenstillstand als einen umfassenden Friedensvertrag.

Positive Nachrichten kamen zur Wochenmitte auch von der US-Konjunktur: Die Stimmung in der Industrie im Bundesstaat New York hatte sich im Januar stärker als erwartet aufgehellt.

An der Dow-Spitze zogen die Aktien von UnitedHealth um gut 3 Prozent an. Das Unternehmen hatte im abgelaufenen Jahresviertel die Margen erhöht und überraschend viel verdient.

Zudem rückten erneut Geschäftszahlen der Finanzkonzerne in den Fokus. Auf die starken Resultate der Bank JPMorgan und auch von der Citigroup am Vortag folgten nun überraschend schwache Ergebnisse der Investmentbank Goldman Sachs . Das Geldhaus hatte im vergangenen Jahr wegen eines schwächeren Investmentbankings und hoher Rechtskosten einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Allerdings verlief der Anleihehandel überraschend gut. Angesichts der freundlichen Stimmung am Gesamtmarkt machten die Goldman-Sachs-Aktien anfängliche Verluste wett und legten moderat zu.

Bei der Bank of America überzeugte der Anleihehandel zwar ebenfalls, dennoch fielen die gesamten Erträge des Instituts niedriger aus als ein Jahr zuvor, weil das Privatkundengeschäft aufgrund eines geringeren Zinsüberschusses weniger einbrachte. Die Anteilscheine büßten zuletzt mehr als 2 Prozent ein./la/he

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20.01.2020, 23:14, Deutsche Bank Indikation

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