Vorbörse: USA planen „Helikoptergeld“ – Nächstes Schlachtfest im Dax? – Leitindex erneut deutlich tiefer erwartet

onvista
Vorbörse: USA planen „Helikoptergeld“ – Nächstes Schlachtfest im Dax? – Leitindex erneut deutlich tiefer erwartet

DEUTSCHLAND: – DEUTLICHE KURSVERLUSTE – Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch nach der leichten Erholung am Vortag deutlich tiefer starten. Der Broker IG taxierte den Dax knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Handelsstart auf 8.429 Punkte und damit 5,71 Prozent unter dem Schlussstand vom Dienstag. Den Anlegern dürfte am Mittwoch erneut ein Handelstag mit großen Schwankungen ins Haus stehen, da die Unsicherheit über die Folgen der durch den neuartigen Coronavirus ausgelösten Krise immer noch extrem hoch ist.

USA: – DEUTLICHE KURSGEWINNE – Nach dem Börsenabsturz zum Wochenstart haben sich die US-Aktienmärkte am Dienstag etwas erholt präsentiert. Der Dow Jones Industrial eroberte die Marke von 21.000 Punkten zurück und schloss mit einem Gewinn von 5,19 Prozent bei 21.237,31 Zählern. Im frühen Handel hatte der Leitindex zunächst unter Druck gestanden und war erstmals seit mehr als drei Jahren unter die Marke von 20.000 Punkten gefallen. Am Vortag hatte der Dow mit einem Minus von knapp 13 Prozent den größten Tagesverlust seit 1987 verzeichnet.

ASIEN: – ÜBERWIEGEND KURSVERLUSTE – Die asiatischen Aktienmärkten haben am Mittwoch nach der Beruhigung am Vortag wieder nachgegeben. In Japan büßte der Leitindex Nikkei-225 1,7 Prozent ein. Verluste gab es auch in China und Hongkong. Der CSI mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen sank zuletzt vergleichsweise moderat um 0,46 Prozent. In Hong Kong waren die Abschläge zuletzt beim Hang Seng mit rund zwei Prozent deutlich höher. Rund um den Globus stemmen sich Regierungen gegen die Folgen der Coronakrise.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

DAX 2,25% 8.939,10

XDAX 3,86% 8.878,60

EuroSTOXX 50 3,27% 2.530,50

Stoxx50 3,52% 2.491,59

DJIA 5,20% 21.237,38

S&P 500 6,00% 2.529,19

NASDAQ 100 6,46% 7.473,95

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 0,04% 171,10

DEVISEN: – DOLLAR SCHWÄCHER – Der Kurs des Euro ist am Mittwoch gestiegen und hat damit einen Teil der starken Verluste vom Vortag wieder wettgemacht. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1023 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in der vergangenen Nacht bei 1,10 Dollar gelegen hatte. Am Vortag war der Euro um mehr als zwei Cent bis auf 1,0955 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,0982 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug zuletzt wieder etwas Auftrieb verliehen hat. Die US-Regierung will die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise mit einer drastischen Erhöhung der Staatsausgaben und einer direkten finanziellen Hilfen für die amerikanischen Bürger eindämmen. Als Teil eines billionenschweren Hilfspakets sollen auch Konsumschecks verteilt werden, eine Maßnahme, die auch als „Helikoptergeld“ bezeichnet wird. Insgesamt will die Regierung in Washington nach Angaben des Finanzministers Steven Mnuchin rund eine Billion Dollar (900 Mrd Euro) in die Wirtschaft pumpen.

Am Devisenmarkt wurden erneut sichere Anlagehäfen wie der japanische Yen nachgefragt, der zu allen anderen wichtigen Währungen zulegen konnte. Auch der Schweizer Franken legte im Handel mit dem Dollar zu, während die norwegische Krone unter Verkaufsdruck stand. In Norwegen spielt das Ölgeschäft eine wichtige Rolle und die Wirtschaft des Landes wird durch den jüngsten Verfall der Ölpreise belastet.

Euro/USD 0,40% 1,1042

USD/Yen -0,62% 107,01

Euro/Yen -0,19% 118,20

ROHÖL: – DEUTLICH UNTER 30 Dollar – Die Ölpreise sind am Mittwoch erneut gesunken. Im Vergleich zu den vergangenen Handelstagen hielten sich die Verluste im frühen Handel aber in Grenzen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 28,44 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI fiel um 50 Cent auf 26,45 Dollar.

Die Ölpreise konnten damit vorerst nicht von drastischen Maßnahmen der US-Regierung zur Eindämmung der Folgen der Coronakrise profitieren. Als Teil eines billionenschweren Hilfspakets sollen in den USA auch Konsumschecks an die Bürger verteilt werden, eine Maßnahme, die als „Helikoptergeld“ bezeichnet wird. Insgesamt will die Regierung in Washington nach Angaben des Finanzministers Steven Mnuchin rund eine Billion US-Dollar (900 Milliarden Euro) in die größte Volkswirtschaft der Welt pumpen.

Seit Anfang März werden die Ölpreise durch die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise und durch einen Preiskrieg der führender Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland stark belastet. Seit Beginn des Monats hat sich das für Europa wichtige Rohöl aus der Nordsee um etwa 45 Prozent verbilligt.

Brent -0,08 USD 28,65

WTI -0,38 USD 26,57

Keine Folge mehr verpassen? Einfach den onvista YouTube-Kanal abonnieren!

PS: Das Musterdepot und die Watchlisten von Redaktionsleiter Markus Weingran können Sie auch kostenlos abonnieren und haben Sie damit noch besser im Blick – auch mobil. Legen Sie noch heute gratis Ihren my.onvista-Account an und probieren Sie es aus! >> my.onvista.de

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

DEUTSCHE BANK SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 26 (40) EUR – ‚BUY‘

DEUTSCHE BANK SENKT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN VORZÜGE AUF 180 (210) EUR – ‚BUY‘

HSBC SENKT LUFTHANSA AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 9,60 (18) EUR

– JEFFERIES HEBT BEIERSDORF AUF ‚HOLD‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 90 (94) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR RWE AUF 25,50 (25) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR DWS AUF 30 (43) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR K+S AUF 5 (9,5) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR WIRECARD AUF 150 (165) EUR – ‚NEUTRAL‘

RBC SENKT ZIEL FÜR RWE AUF 34,50 (36) EUR – ‚OUTPERFORM‘

SOCGEN SENKT ZIEL FÜR PUMA SE AUF 77 (89) EUR – ‚HOLD‘

UBS HEBT SILTRONIC AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 73 (91) EUR

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR TELEFONICA SA AUF 7,20 (8,30) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– GOLDMAN HEBT SODEXO AUF ‚NEUTRAL‘ (SELL) – ZIEL 73 (96) EUR

– JEFFERIES HEBT DANONE AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 68,75 (78) EUR

– JEFFERIES HEBT RECKITT BENCKISER AUF ‚HOLD‘ (UNDERP.) – ZIEL 5275 (5000) PENCE

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR INGENICO AUF 117 (102) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR ADYEN AUF 832 (900) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 108 (120) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR WORLDLINE AUF 60 (74) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

SOCGEN SENKT ZIEL FÜR KERING AUF 630 (700) EUR – ‚BUY‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR LVMH AUF 400 (470) EUR – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Windeln.de, Jahreszahlen (detailliert)

07:10 DEU: Demire Deutsche Mittelstand Real Estate AG, Jahreszahlen

07:30 AUT: Raiffeisen Bank, Jahreszahlen (detailliert)

07:30 DEU: BMW, Jahreszahlen + 10.00 Bilanz-Pk

07:30 DEU: Deutz, Jahreszahlen (detailliert) + 9.00 Bilanz-Pk

07:30 DEU: Sixt Leasing Jahreszahlen

07:30 FND: Ferratum, Jahreszahlen

08:00 DEU: Marke Volkswagen, Jahreszahlen + 9.00 Bilanz-Pk

08:00 EUR: Acea Pkw-Neuzulassungen 02/20

08:15 ESP: Inditex, Jahreszahlen

08:30 DEU: Washtec, Jahreszahlen (detailliert)

10:00 DEU: BASF-Tochter Wintershall Dea, Bilanz-Pk

10:00 DEU: Rheinmetall, Bilanz-Pk

10:00 DEU: Jungheinrich, Jahreszahlen, Bilanz-Pk

18:00 DEU: Patrizia, Jahreszahlen (detaillert)

22:00 DEU: Morphosys, Jahreszahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

AUT: Verbund, Jahreszahlen

DEU: Fresenius, Geschäftsbericht 2019

DEU: Munich Re, Geschäftsbericht 2019

DEU: OHB, Jahreszahlen

GBR: British American Tobacco

TERMINE KONJUNKTUR

10:00 ITA: Industrieaufträge 01/20

11:00 EUR: Handelsbilanz 01/20

11:00 EUR: Verbraucherpreise 02/20 (endgültig)

13:30 USA: Baubeginne 02/20

13:30 USA: Baugenehmigungen 02/20

SONSTIGE TERMINE

10:30 DEU: Arbeitsgerichtsverfahren um Anfechtung der Betriebsratswahl beim Werkzeughändler Würth, Crailsheim

13:00 DEU: Regierungs-Pk

EUR/USA: Erhöhung der US-Zölle auf Flugzeuge aus Deutschland, Frankreich und Spanien treten in Kraft

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

Eurozone

Handelsbilanz Januar

Saisonbereinigt 19,2 22,2

Unbereinigt — 23,1

Eurozone

Verbraucherpreise HVPI Februar

Monatsvergleich +0,2 +0,2

Jahresvergleich +1,2 +1,2

Kernrate

Jahresvergleich +1,2 +1,2

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet)

USA

13.30 Uhr

Wohnungsbaubeginne Februar

Monatsvergleich -4,3 -3,6

Baugenehmigungen

Monatsvergleich -3,2 +9,2

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 33,74 USD
  • +14,84%
03.04.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
Weitere onvista-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf Ölpreis Brent ... (51)

Derivate-Wissen

Sie möchten in "Ölpreis Brent " investieren?

Partizipationszertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Rohstoffs teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten