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Dividenden-Aristokrat

Trading-Chance Stanley Black & Decker: Chance nach Kurssturz

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Dividenden-Aristokraten gelten als extrem stark und stetig in Trends laufende Aktien. Nur äußerst selten findet man größere Korrekturen und kann niedrig in einen Aristokraten-Wert einsteigen. Heute haben wir eine Trading-Chance, bei der das gegeben ist. Der Kurs ist fast wieder an das Niveau der Erstnotiz zurückgefallen, die im Dezember 2001 gewesen war. Nach einem kurzweiligen Abgleiten in die Verlustzone, ist das Unternehmen nun aber zurück in der Gewinnzone und will das Ergebnis in den kommenden Jahren auch deutlich steigern.

Quelle: onvista

Was sind Dividenden-Aristokraten?

Als Dividenden-Aristokraten bezeichnet man Aktien, die ihre Dividenden-Ausschüttung über mindestens 25 aufeinander folgende Jahre  gesteigert haben. Die Aktien dieser Unternehmen gelten als sichere Dividendenzahler und sind potenziell ausgesprochen profitabel. Wenn ein Unternehmen trotz zwischenzeitlicher Wirtschaftskrisen seine Dividende weiter erhöht, ist es sehr wahrscheinlich, dass deren Geschäftsmodell extrem robust ist. Solche Aktien möchte man doch in seinem Portfolio wissen, nicht wahr? Von den 150 Aristokraten-Aktien stammen 118 aus den USA und lediglich 32 aus dem Rest der Welt.

Was macht Stanley Black & Decker?

Die Heimwerker unter ihnen dürften den Namen Black & Decker bestens kennen. Stanley Black & Decker ist vor allem in den Bereichen Tools & Storage, Industrial und Security tätig. Das Segment Tools & Storage beinhaltet Handwerkzeuge, Elektrowerkzeuge sowie Aufbewahrungslösungen und ist auf eine breite Zielgruppe aus Heimwerkern, professionellen Anwendern und der Industrie ausgerichtet. Hierbei bietet das Unternehmen Produkte verschiedener Marken an, die weltweit bekannt und etabliert sind. Im Geschäftsbereich Industrial konzentriert sich Stanley Black & Decker auf fortschrittliche Technologien und Dienstleistungen für Industriekunden. Dazu gehören Befestigungssysteme und Materialien für den Bau und die Fertigung, Automatisierungslösungen sowie Spezialwerkzeuge. Diese Produkte und Dienstleistungen werden in Branchen wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt und der Elektronikfertigung verwendet. Der Sektor Security umfasst elektronische Sicherheitssysteme und Dienstleistungen, darunter Überwachungskameras, Alarmsysteme, Zutrittskontrollsysteme und entsprechende Softwarelösungen. Stanley Black & Decker bietet diesen Bereich an, um sowohl kommerzielle als auch institutionelle Kunden bei der Absicherung ihrer Einrichtungen zu unterstützen.

Comeback nach Rutsch in Verlustzone

Kein Aktienkurs fällt grundlos sehr deutlich. Das gilt auch für den Kursrückgang der Black & Decker Aktie in den vergangenen Jahren. Nach Rekordgewinnen zu Corona-Zeiten rutschte das Ergebnis des Unternehmens ins negative Terrain. 2022 und 2023 schrieb man rote Zahlen. Diese Entwicklung ist übrigens ein Paradebeispiel für die Besonderheit, dass alles positive auch negative Nebeneffekte mit sich bringt und sollte sich jeder und jede Börsianerin merken, der oder die bei Hype-Aktien (wie zum Beispiel Rheinmetall derzeit) denken, es könne nur noch in eine Richtung gehen. Rekord-Aufträge führen zwingend dazu, dass man das Angebot ausweiten muss, sprich neue Produktionskapazitäten schafft. Das kostet Geld und macht das Ergebnis für die Zukunft anfälliger für Dellen.

Inzwischen ist das Unternehmen wieder zurück in der Gewinnzone. Bis 2027 will man das Ergebnis je Aktie auf 6,7 Dollar steigern. Leider ist die Netto-Marge mit 3,13% eher gering. Dafür ist die Aktie an der Börse mit einem KGV von 16,1 im Vergleich zum langfristigen Durchschnitts-KGV von 18,7 günstig bewertet.  

Kurseinbruch nach Mega-Trend

Bis 2018 entwickelte sich der Aktienkurs für einen Dividenden-Aristokraten typisch. Eine sehr stetige Trend-Bewegung nahezu ohne Korrekturen war zu verzeichnen. Anschließend setzten jedoch größere Korrekturschübe ein, die bereits zu Beginn der Corona-Pandemie auf das aktuelle Kursniveau zurück führten. Doch auch Black & Decker zählte zu den großen Profiteuren der lang anhaltenden Lockdowns damals. Der Aktienkurs stieg so steil wie nie zuvor auf neue Hochs und erreichte in der Spitze einen Kurs von 225 US-Dollar. Doch der nahm die Hausse ein jähes Ende. Bis 2023 brach der Aktienkurs nahezu senkrecht ein und stoppte die Talfahrt erst bei knapp 70 US-Dollar.   Die anschließende Gegenbewegung endete nahe 110 Dollar, worauf eine neuerliche Abwärtswelle einsetzte, die bei 53,91 Dollar endete. Damit fiel der Kurs des Unternehmens fast bis an das Niveau der Erstnotiz vom Dezember 2001 zurück, welcher bei 41,3 Dollar gelegen war.

Ausblick: Bei 80 Dollar verläuft der aktuelle Abwärtstrend, den es zu überwinden gilt. Ein Ausbruch über diese Marke würde neues Potenzial bis zunächst 110 und später bis in die Region von 140-160 US-Dollar freisetzen. Zwischen 50 und 73 Dollar finden sich zahlreiche Unterstützungen, die ein regelrechtes Support-Cluster bilden. Dieses kann für antizyklisch motivierte Trader als Basiszone für die ersten Einstiege dienen.

Langfristiger Chart der Aktie von Stanley Black & Decker
Quelle: www.tradingview.com

Fazit:

Während bei den allermeisten Dividenden-Aristokraten der Himmel rosarot erstrahlt, sehen wir bei Stanley Black & Decker doch einige Gewitterwolken, die jedoch abgeklungen sind. Um die dem Wetterbild zu bleiben: Die Sonne bricht inzwischen wieder durch und der Regen verdampft auf den Straßen. Bedeutet: Die Perspektive des Unternehmens, welches seit 58 Jahren (und auch in den Verlustjahren) seine Dividenden-Ausschüttung alljährlich erhöhte, ist positiv und lässt Kursfantasie aufkommen. Es bietet sich auch hier wieder an, in mehreren Tranchen zu operieren, da es nahezu unmöglich, aber auch gar nicht die Intention ist, den ultimativen Einzel-Einstieg zu finden.

Unlimited Turbo Long Optionsschein auf Stanley Black & Decker

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited Turbo Long Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt mit unbegrenzter Laufzeit hat K.O. und basispreis gleichauf bei 50,989 Dollar. Bei einem aktuellen Kurs von 73 Dollar ergibt sich ein Hebel von 2,84. Wir wählen das Produkt so aus, dass die maximale Hebelwirkung bei möglichst geringer Kapitalbindung erreicht wird. Darum gilt: Einsatz gleich Risiko. Zur Absicherung vor einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals macht ein Stop-Loss bei 0,20 Euro Sinn. Die WKN lautet PG0TPX.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  110, 140-160 und 225 USD

Unterstützungen: 41, 53 und 73 USD

Unlimited Turbo Long Optionsschein auf Stanley Black & Decker

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

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