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EZB gerät in Strudel von Steinhoff-Kurscrash

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Die Kursturbulenzen beim südafrikanisch-deutschen Möbelkonzern Steinhoff gehen auch an der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht spurlos vorüber.

Denn die Währungshüter sitzen auf Steinhoff-Anleihen, die sie im Rahmen ihres Wertpapier-Kaufprogramms erworben haben. Steinhoff-Aktien haben am Mittwoch und Donnerstag in Reaktion auf den Skandal um mutmaßliche Bilanzfälschungen zusammen mehr als 80 Prozent an Wert eingebüßt. Die von den Euro-Wächtern gehaltene Steinhoff-Anleihe mit Laufzeit bis 2025 reagierte ebenso heftig: Binnen weniger Tage vervierfachte sich hier die Rendite von 3,5 auf fast zwölf Prozent.

Seit Monaten stehen Manager des Betreibers von "Poco"-Möbelhäusern unter dem Verdacht der Bilanzfälschung. In dieser Woche erschütterte der Rücktritt des seit zwei Jahrzehnten amtierenden Konzernchefs Markus Jooste das ohnehin angeschlagene Vertrauen der Anleger. Zudem räumte der Aufsichtsrat ein, dass neue Informationen in Bezug auf Bilanzunregelmäßigkeiten weitere Nachforschungen erforderlich machten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft seit Mitte 2016 Firmenanleihen. Für den Erwerb der Steinhoff-Anleihe war seinerzeit die finnische Notenbank zuständig.

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