Vorbörse: China bewegt sich im Handelsstreit – Dax wartet verhalten auf eine Antwort von Trump
DEUTSCHLAND: – KAUM VERÄNDERT – Der Dax dürfte am Dienstag kaum verändert starten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start wenige Punkte höher auf 11.963 Punkte. Nachdem sich der Dax am Freitag charttechnisch freigeschwommen hatte, lauert er weiter auf einen Test der runden Marke von 12.000 Punkten.
Nach dem US-Feiertag zum Wochenstart fehlt es aber noch an Impulsen, was sich bereits im asiatischen Handel zeigte. In den so wichtigen Handelsgesprächen zwischen den USA und China gibt es aktuell offenbar Schwierigkeiten bei der Terminfindung. Bisher habe man sich noch nicht auf die Bedingungen für eine Wiederaufnahme geeinigt, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen.
Allerdings hat sich Wang Huiyao, Präsident des Zentrums für China und Globalisierung, zum Handelsstreit geäußert und das weitere Vorgehen in die Hand des US-Präsidenten gelegt. Mal schauen, wie Trump heute auf die Aussagen aus China reagiert. Ein marktbewegender Tweet ist nicht ausgeschlossen.
Derweil kommt es in Großbritannien zu einem Kräftemessen um einen No-Deal-Brexit zwischen der Regierung und dem Parlament in London.
USA: – GESCHLOSSEN – Am Montag fand am US-Aktienmarktes wegen eines Feiertages kein Handel statt.
ASIEN: – UNEINHEITLICH – Die Börsen Asiens haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Während es in Japan mit einem Anstieg des Nikkei 225 um zuletzt 0,16 Prozent moderat nach oben ging, fielen die Kurse in China überwiegend leicht. So gab an den Festlandsbörsen der CSI 300 zuletzt um 0,05 Prozent nach und in Hongkong fiel der Hang Seng um 0,10 Prozent. So fehlte es nach dem US-Feiertag zum Wochenstart an Impulsen. In den so wichtigen Handelsgesprächen zwischen den USA und China gibt es zudem aktuell offenbar Schwierigkeiten bei der Terminfindung. Bisher habe man sich noch nicht auf die Bedingungen für eine Wiederaufnahme geeinigt, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen.
DAX 11 953,78 0,12%
XDAX 11 954,49 -0,14%
EuroSTOXX 50 3432,54 0,17%
Stoxx50 3148,97 0,41%
DJIA 26 403,28 0,16%
S&P 500 2926,46 0,06%
NASDAQ 100 7691,00 -0,15%
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
RENTEN:
Bund-Future 178,94 -0,05%
DEVISEN: – EURO AUF ZWEIJAHRESTIEF – Der Euro hat am Dienstag einen neuen Tiefstand seit gut zwei Jahren erreicht. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0931 US-Dollar. Das ist der tiefste Stand seit Mai 2017. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0968 Dollar festgesetzt.
Grund der Euro-Schwäche war eine allgemeine Stärke des amerikanischen Dollar. Am Markt wurde die anhaltende Verunsicherung der Anleger wegen zahlreicher Risiken genannt, darunter der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungewisse Fortgang des Brexits. Der US-Dollar gehört zu den am besten verfügbaren Währungen der Welt. In unsicheren Zeiten wird er daher häufig als sicherer Hafen angelaufen.
Am Dienstag dürften Anleger zum einen auf die politische Lage in Großbritannien blicken. Dort will sich eine größere Gruppe Parlamentarier gegen den Brexit-Kurs von Premierminister Boris Johnson stemmen. Daneben sollen in Italien die Mitglieder der Fünf Sterne über eine gemeinsame Regierung mit den Sozialdemokraten (PD) abstimmen. An Konjunkturdaten steht in den USA einer der wichtigsten Stimmungsbarometer für die Wirtschaft an, der ISM-Index für die Industrie.
Euro/USD 1,0939 -0,28%
USD/Yen 106,30 0,09%
Euro/Yen 116,29 -0,22%
ROHÖL: – Rückgang – Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Die Ungewissheit, wie es im Handelskonflikt zwischen den USA und China weitergeht, lastet auf der Stimmung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 58,65 US-Dollar und damit geringfügig weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 23 Cent auf 54,87 Dollar.
Wie schon zu Wochenbeginn verlief der Handel am Rohölmarkt zunächst ruhig. Eine ständige Belastung stellt jedoch der ungeklärte Fortgang des US-chinesischen Handelsdisputs dar. Am Montag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über Schwierigkeiten in der Terminfindung zwischen den beiden Verhandlungsteams berichtet. Neue Gespräche sind für diesen Monat geplant, der genaue Zeitpunkt steht aber offenbar noch nicht fest. Der Zoll- und Technologiestreit zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften gilt als großes Konjunkturrisiko.
Brent 58,86 -0,02 USD
WTI 54,86 -0,24 USD
UMSTUFUNGEN VON AKTIEN
– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR EDAG ENGINEERING AUF 14 (19) EUR – ‚BUY‘
– DEUTSCHE BANK STARTET PVA TEPLA AG MIT ‚BUY‘ – ZIEL 18 EUR
– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR FRAPORT AUF 70 (68) EUR – ‚SELL‘
– HÄNDLER: CREDIT SUISSE NIMMT KLÖCKNER & CO MIT ‚OUTPERFORM‘ WIEDER AUF
– HÄNDLER: CREDIT SUISSE NIMMT THYSSENKRUPP MIT ‚UNDERPERFORM‘ WIEDER AUF
– MS NIMMT THYSSENKRUPP MIT ‚EQUAL-WEIGHT‘ WIEDER AUF – ZIEL 11,40 EUR
– LBBW SENKT ZIEL FÜR RTL AUF 52 (60) EUR – ‚KAUFEN‘
– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZURICH AUF 340 (325) CHF – ‚EQUAL WEIGHT‘
– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 106,10 (107,70) CHF – ‚OVERWEIGHT‘
– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR UBS AUF 11 (11,20) CHF – ‚UNDERWEIGHT‘
– BERENBERG SENKT ENEL AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 6,70 (6,30) EUR
– CFRA HEBT ZIEL FÜR BOUYGUES AUF 36,50 (35) EUR – ‚HOLD‘
– CITIGROUP NIMMT GLAXOSMITHKLINE MIT ‚NEUTRAL‘ WIEDER AUF – ZIEL 1840 PENCE
– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR AIR LIQUIDE AUF 108 (105) EUR – ‚UNDERWEIGHT
– MACQUARIE HEBT TELEFONICA SA AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL)
– COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR ZURICH AUF 370 (350) CHF – ‚HOLD‘
TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN
TERMINE UNTERNEHMEN
08:00 DEU: Home24, Halbjahreszahlen
10:00 DEU: Fortsetzung im Kapitalanleger-Musterverfahren nach der Übernahmeschlacht zwischen Volkswagen und der Porsche Automobil-Holding 2007/2008, Celle
TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE
AUT: Zumtobel, Q1-Zahlen
DEK: Lego, Halbjahreszahlen
DEU: KBA / VDA / VdIK – Kfz-Neuzulassungen 08/19
TERMINE KONJUNKTUR
08:30 CHE: BFS Verbraucherpreise 08/19
11:00 EUR: Erzeugerpreise 07/19
15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 08/19 (endgültig)
16:00 USA: ISM Verarbeitendes Gewerbe 08/19
16:00 USA: Bauinvestitionen 07/19
23:00 USA: Fed-Präsident von Boston, Eric Rosengren, hält eine Rede in EastonSONSTIGE TERMINE
10:00 DEU: Fortsetzung Zivilprozess um Neckermann-Pleite aus dem Jahr 2012. Der Insolvenzverwalter verlangt knapp 20 Mio Euro von Ex-Managern, Frankfurt
IRL: Geplante Streikfortsetzung bei Ryanair. Britische Piloten sollen ihre Streiks bei Ryanair fortsetzen. (bis 4.9.2019)
KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USAPrognose Vorwert
EUROZONE
11.00 Uhr
Eurozone
Erzeugerpreise Juli
Monatsvergleich +0,2 -0,6
Jahresvergleich +0,2 +0,7VEREINIGTES KÖNIGREICH
(Keine marktbewegende Daten erwartet.)
USA
15.45 Uhr
Markit PMI Industrie, Aug 50,0 49,9 (final, in Pkt)
16.00 Uhr
ISM-Index, Industrie, Aug 51,2 51,2 (in Pkt)
Bauausgaben, Juli +0,3 -1,3
Redaktion onvista / dpa-AFX
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