Triebwerksbauer MTU nimmt Prognose zurück und will sparen

Reuters

München (Reuters) - Die Coronakrise durchkreuzt die Planungen des Triebwerksbauers MTU Aero Engines.

Triebwerksbauer MTU nimmt Prognose zurück und will sparen

Die Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Jahr seien - anders als vor einer Woche gedacht - endgültig nicht mehr zu halten, teilte das Münchner Unternehmen am Donnerstag mit. Im Februar hatte MTU für den Umsatz und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) jeweils hohe einstellige Zuwachsraten in Aussicht gestellt. Das sei nicht mehr realistisch, hieß es nun.

Der Airbus- und Boeing-Zulieferer habe aber bereits einen Katalog von Sparmaßnahmen ausgearbeitet, um die Ausgaben zu drosseln. Anfang der Woche hatte MTU bereits die Produktion in Europa weitgehend auf Eis gelegt. Von kommender Woche an soll der Triebwerksbau für zunächst drei Wochen ruhen, eine Woche später auch die Instandhaltung.

Konkrete Prognosen seien derzeit nicht möglich. Erst müsse abgewartet werden, wie sich die Pandemie und die Folgen daraus auf den Flugverkehr entwickelten. Die Dividende für 2019 hatte MTU bereits vor einer Woche gestrichen. Damit spart der Konzern 180 Millionen Euro.

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