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Aktien Frankfurt: Freundlicher Dax verliert an Kraft - MDax zollt Rekord Tribut

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der freundlich tendierende Dax hat die 13 300-Punkte-Marke am Mittwoch nicht dauerhaft überwunden. Am Nachmittag notierte der Leitindex mit plus 0,31 Prozent auf 13 277,35 Punkten, nachdem er in der Spitze bis auf knapp 13 315 Punkte geklettert war.

"Erst ein Schlusskurs deutlich über 13 300 Punkten wäre ein Signal dafür, dass die jüngsten Gewinnmitnahmen vorbei sind", schrieb der Chartanalyst Andreas Büchler von Index-Radar. Der Experte wertete es aber als positives Zeichen, dass der Dax nach seinem starken Lauf seit Oktober zuletzt nicht stärker zurückgefallen ist.

Mit minus 0,02 Prozent auf 27 537,05 Punkte zollte der MDax der mittelgroßen deutschen Börsentitel seinem am Vormittag markierten Rekordhoch bei fast 27 637 Zählern Tribut. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,21 Prozent.

Hinweise auf einen bevorstehenden Abschluss eines Teilabkommens im Handelskonflikt zwischen den USA und China hielten die Anleger bei Laune. "Wir sind in den letzten Geburtswehen eines sehr wichtigen Abkommens", hatte US-Präsident Donald Trump gesagt. Die Gespräche liefen "sehr gut".

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Am Donnerstag wird wegen des Feiertags Thanksgiving in den USA nicht gehandelt und am Freitag ist der US-Handel verkürzt, das sorgt auch hierzulande schon zur Wochenmitte für ein teils impuls- und umsatzärmeres Aktiengeschäft. Am Freitag und am Montag stehen in den USA mit dem Black Friday und dem Cyber Monday zwei vorweihnachtliche Einkaufs-Großereignisse an. An diesen beiden Tagen zeigen sich US-Konsumenten besonders kauffreudig.

Beflügelt von einem Pressebericht über einen möglichen Zusammenschluss mit dem französischen Orange-Konzern schnellten die Aktien der Deutschen Telekom am Nachmittag um 1,6 Prozent hoch. Dies bedeutete Platz eins im Dax.

Die Titel der Deutschen Bank zogen nach einem Bericht über eine Transaktion mit Goldman Sachs zwischenzeitlich kräftig an, dämmten das Plus dann aber etwas ein auf zuletzt 0,9 Prozent. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen berichtete, hat die Deutsche Bank eine weitere milliardenschwere Tranche aus ihrem Abwicklungsportfolio an die US-Investmentbank losgeschlagen.

Aus dem MDax berichteten Knorr-Bremse und der Immobilienkonzern Aroundtown über ihre jüngste Geschäftsentwicklung. Beim Bremsen-Spezialisten Knorr-Bremse seien Belastungen durch den schwachen Lastwagenmarkt bereits erwartet worden, aber die nun vorgelegten Kennziffern seien noch schlechter als befürchtet, sagte ein Händler. Die Papiere verloren als schwächster Index-Wert 3,4 Prozent.

Besser sah es für die Aroundtown-Papiere aus mit einem Aufschlag von 2,8 Prozent. Aroundtown konnte in den ersten neun Monaten des Jahres die Mieteinnahmen und den Gewinn kräftig steigern und erhöhte die Prognose. Die Zahlen seien besser als erwartet und die Prognoseanhebung im Zuge der geplanten Fusion mit TLG Immobilien sei positiv, sagte ein Börsianer.

TLG gewannen 3,1 Prozent dazu und waren damit im vorderen SDax-Feld . Zuvor hatten sie in dem Nebenwerte-Index ebenso ein Rekordhoch erreicht wie die Aktien des Batterieherstellers Varta , des Strahlen- und Medizintechnik-Unternehmens Eckert & Ziegler und des Finanzdienstleisters Hypoport .

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite auf minus 0,37 Prozent von minus 0,36 Prozent am Vortag. Der Rentenindex Rex stieg um 0,05 Prozent auf 144,69 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,02 Prozent auf 171,38 Punkte vor. Der Euro gab etwas nach und kostete am Nachmittag 1,1009 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1020 Dollar festgesetzt./ajx/jha/


Von Achim Jüngling, dpa-AFX

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