DAX setzt Erholung fort: Apple, K+S, Daimler, Nordex, Aixtron, Dialog Semiconductor und China im Fokus

DER AKTIONÄR

Die deutschen Aktienindizes dürften am Donnerstag an ihre Stabilisierung vom Vortag anknüpfen. 15 Minuten vor Handelsbeginn steht der DAX rund ein halbes Prozent höher bei 10.800 Punkten. Im Fokus der Investoren blieben neben dem noch ungelösten Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern auch die extrem stark schwankenden Märkte in China sowie die heftigen Bewegungen bei Rohstoffen, sagte Chris Weston vom Broker IG.

Sorgen um den anhaltenden Kurseinbruch und das Wachstum in China haben an der Wall Street auch am Mittwoch für Verluste gesorgt. Ins Bild passte, dass auch die Mitglieder der US-Notenbank auf ihrer jüngsten Sitzung eine Reihe von Risiken für die wirtschaftliche Erholung gesehen haben. Der Handel am US-Aktienmarkt war geprägt von einem fast vier Stunden langen Ausfall der Handelssysteme der New York Stock Exchange (NYSE). Der Dow Jones Industrial rutschte letztlich um 1,47 Prozent auf 17.515 Punkte ab.

Nach weiteren radikalen Schritten der Regierung ist der Kursverfall an den chinesischen Aktienmärkten vorerst gestoppt worden. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom Festland legte zuletzt 2,43 Prozent auf 3.752 Punkte zu, nachdem er im frühen Handel noch deutlich gefallen war. In der Nacht auf Donnerstag hatten Chinas Aufsichtsbehörden neue, drastische Maßnahmen verkündet. So dürfen Anteilseigner, die Beteiligungen von mehr als fünf Prozent an einem Unternehmen halten, ihre Aktien in den nächsten sechs Monaten nicht veräußern, wie die Wertpapieraufsicht anordnete. Der Nikkei-225-Index in Tokio fiel derweil um rund ein Prozent angesichts eines stärkeren Yen, der Exporte erschwert.

Der Eurokurs hat sich bis zum Donnerstagmorgen kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung stieg im Vergleich zum späten New Yorker Handel leicht auf 1,1080 Dollar an. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1024 Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,9071 Euro.

Die Ölpreise sind am Donnerstag zusammen mit den Aktienkursen in China gestiegen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,88 Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 84 Cent auf 52,49 Dollar.

Apple bereitet sich laut einem Zeitungsbericht auf ein Rekord-Weihnachtsgeschäft mit dem neuen iPhone vor. Der Konzern bestelle bei Zulieferern 85 bis 90 Millionen Geräte bis Jahresende, schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Die neuen iPhone-Modelle kamen in den vergangenen Jahren jeweils im September auf den Markt.

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