Lufthansa konzentriert sich auf das Kerngeschäft

Hussam Masri

Werbung. Europas führende Airline befindet sich in weitreichenden Umstrukturierungen. Zuletzt wurden Medienberichte bestätigt, nach denen die Deutsche Lufthansa eine neue Billigmarke auf der Langstrecke einführen möchte. Diese soll von der defizitären Billig-Tochter Eurowings die bisher unrentablen Interkontinentalflüge übernehmen. Des Weiteren will der Konzern das Europa-Geschäft seiner Catering-Tochter LSG Sky Chefs an die Schweizer Gategroup verkaufen. Beide Unternehmen haben sich bereits geeinigt und über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Allerdings steht die Genehmigung der Kartellbehörden zur Schaffung des neuen Catering-Riesen noch aus. Mit 4,9 Mrd. Schweizer Franken Umsatz im Jahr 2018 gilt die Gategroup schon jetzt als Marktführer. Für die Deutsche Lufthansa gehört der LSG-Verkauf zu einer neuen Strategie, die das Airline-Geschäft stärker in den Fokus rückt.

Die Fluggastzahlen befinden sich währenddessen weiterhin im Aufwind. Im Oktober des laufenden Jahres haben die Airlines der Lufthansa Group rund 13,3 Mio. Passagiere befördert. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 1,1 Prozent. Auch die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 1,0 Prozentpunkte auf 82,8 Prozent. Im Europageschäft haben die Fluggesellschaften jedoch mit einem Verfall der Ticketpreise aufgrund der allgemeinen Konjunkturschwäche und der bestehenden Überkapazitäten zu kämpfen. Besser sieht es hingegen im Langstreckengeschäft aus. Hier konnte die Deutsche Lufthansa zuletzt eine positive Entwicklung vorweisen.

Analysten zeigten sich von den Zahlenwerken des Konzerns sowohl für das dritte Quartal als auch für die ersten neun Monate 2019 angesichts der bestehenden Herausforderungen positiv überrascht. Durch Mengen- und Währungseffekte konnte die schwache Entwicklung der Ticketpreise überkompensiert werden, sodass die Umsätze zulegten. Im Zeitraum Juli bis September kletterte der Umsatz dementsprechend um zwei Prozent zum Vorjahr auf knapp 10,2 Mrd. Euro. Mit 27,7 Mrd. Euro lag der Neunmonatsumsatz sogar rund drei Prozent über dem Vorjahresniveau. Zudem erkennen Analysten eine zunehmende Wirkung kostensenkender Maßnahmen, sodass die geringeren Erlöse pro Ticket bei wachsenden Treibstoffkosten nicht so stark wie befürchtet auf das Ergebnis durchschlugen. Fortschritte bei der gebeutelten Billig-Tochter Eurowings und die Ankündigung weiterer Sparprogramme für die Töchter Austrian, Brussels und Lufthansa Cargo trafen an den Märkten auf ein positives Echo. Gegenüber dem Vorjahr schrumpfte das operative Ergebnis im dritten Quartal zwar um neun Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Durchschnittlich hatten Analysten jedoch nur mit 1,19 Mrd. Euro gerechnet und äußerten sich deshalb zuversichtlicher mit Blick auf den kürzlich noch einmal bestätigten Ausblick des Konzerns. Im zu Ende gehenden Geschäftsjahr 2019 soll demnach ein Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei einer adjustierten operativen Marge zwischen 5,5 und 6,5 Prozent erreicht werden.

4,00 Prozent p.a. Festzins und Marktrisiko nur für den halben Nennbetrag

Die DekaBank 4,00 % Deutsche Lufthansa DuoRendite Aktienanleihe Pro 01/2022 (WKN DK0VXR) zahlt nach einem Jahr 4,00 Prozent Zinsen bezogen auf den Nennbetrag in Höhe von 1.000 Euro. Gleichzeitig erhält der Anleger die Hälfte des Nennbetrags (500,00 Euro) marktunabhängig zurück. Der verbleibende Nennbetragsanteil (500,00 Euro) wird in der nachfolgenden Periode weiter zu 4,00 Prozent verzinst und ebenfalls vollständig zurückgezahlt, wenn die Deutsche Lufthansa-Aktie zur finalen Bewertung am 07.01.2022 auf oder über der Barriere (75,00 Prozent des Startwerts) schließt.

Anderenfalls drohen bei der Rückzahlung Verluste, weil statt der zweiten Hälfte des Nennbetrags im Wert gesunkene Deutsche Lufthansa-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Wie bei jeder Schuldverschreibung ist außerdem das Emittentenrisiko zu beachten. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 16.12.2019 bis 10.01.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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