Beam Therapeutics: Cathie Wood kann sich nur kurzfristig über Pfizer Deal freuen – Aktie und Ark-Innovation ETF setzen Talfahrt fort

onvista · Uhr (aktualisiert: Uhr)

Gleich zu Beginn des neuen Jahres machte die amerikanische Starinvestorin da weiter, wo sie im alten Jahr aufgehört hatte. Sie kaufte den Dip ihrer Lieblingsaktien. Eine davon ist Beam Therapeutics. Direkt am ersten Handelstag des neuen Jahres stockte sie ihre Position bei der Biotechschmiede für 6,4 Millionen Dollar auf. Die Aktie ist alles andere als gut ins neue Jahr gestartet. Seit dem ersten Handelstag im Januar hat das Papier rund 17 Prozent an Wert verloren.

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Chart Beam Therapeutics

Gute Nachricht verpufft 

Heute gab es eigentlich einen Grund zur Freude. Beam Therapeutics vermeldete heute eine neue Partnerschaft mit Pfizer. Das Pharmaschwergewicht wird zukünftig mit Spezialisten für Gen-Editierung zusammenarbeiten, um Therapien gegen seltene Gen-Krankheiten zu entwickeln. Vorbörslich löste die Nachricht noch Freude aus. Das Papier von Beam konnte über 5 Prozent zulegen. Zu Handelsbeginn lies die Freude der Anleger allerdings schnell wieder nach und mittlerweile liegt das Papier von Beam Therapeutics über 6 Prozent im Minus und setzt seine Talfahrt ungebremst fort.  Von seinem Hoch bei 138 Dollar, dass die Aktie Mitte vergangenen Jahres erreicht hatte, hat der Kurs um 51 Prozent nachgegeben.

ETF ergeht es nicht viel besser

Auch das Flaggschiff von Ark Invest, der Innovation ETF, kennt seit einiger Zeit nur eine Richtung – Süden. Vom Hoch bei 159,70 Dollar hat sich der ETF auch in etwa halbiert. Heute steht er bei etwas mehr als 80 Dollar. Damit wird der Abverkauf der amerikanischen Tech- und Biotech-Werte für Cathie Wood immer schmerzhafter. Die Durststrecke der amerikanischen Star-Investorin wird immer größer. Jerome Powell mit dem neuen Kurs der amerikanischen Notenbank hat Wood nicht gerade das Leben leichter gemacht.

Bangemachen gilt nicht 

Cathie Wood setzt ihre Strategie konsequent um und kauft die Aktien, von denen sie überzeugt ist weiter. In guten und in schlechten Zeiten. Daher wird ihre Zeit sicherlich auch wieder kommen. Allerdings dürfte mindestens das erste Quartal des laufenden Jahres für die Starinvestorin weiterhin schwierig bleiben. Daher sind sowohl der ETF, als auch Beam Therapeutics lediglich Fälle für die Watchlist. Hellt sich die Lage wieder auf, dann sind beide Positionen wieder interessant für das Depot.

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Von Markus Weingran

Foto:  kurhan / Shutterstock.com