Evonik setzt nach Rückgängen im Corona-Jahr wieder auf Wachstum

Reuters

Düsseldorf (Reuters) - Der Spezialchemiekonzern Evonik hat in der Corona-Krise Federn gelassen und setzt im laufenden Jahr wieder auf bessere Geschäfte.

Den operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) erwartet Konzernchef Christian Kullmann 2021 bei einem Umsatz zwischen zwölf und 14 Milliarden Euro in einer Spanne zwischen zwei und 2,3 Milliarden Euro, wie Evonik am Donnerstag in Essen mitteilte. Für das erste Quartal werde ein bereinigtes Ebitda von mindestens 550 Millionen Euro erwartet.

"Wir haben den Härtetest der Pandemie bestanden", sagte Kullmann. 2020 hatte Evonik ein operatives Ergebnis von 1,9 (Vorjahr: 2,1) Milliarden Euro bei einem Umsatz von 12,2 (13,1) Milliarden Euro eingefahren. Die Anteilseigner um die RAG-Stiftung sollen eine stabile Dividende von 1,15 Euro je Aktie erhalten. Kullmann hatte das Geschäft rund um die Spezialchemie bei den Essenern in den vergangenen Jahren auch durch Zukäufe ausgebaut. Im Geschäft mit Aminosäuren für die Tier-Mast konnte Evonik 2020 zulegen. In den konjunkturabhängigeren Sparten verbuchte der Konzern dagegen Rückgänge.

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