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Microsoft kauft Activision Blizzard für fast 70 Mrd. US-Dollar: Sind das die nächsten Übernahme-Ziele?

Fool.de · Uhr

Dass Microsoft Activision Blizzard für fast 70 Mrd. US-Dollar kauft, schlug letzte Woche ein wie eine Bombe. Es zeigt, dass der große Tech-Konzern zukünftig stärker auf Videospiele setzen möchte. Aber auch, dass dieser Markt für Content, Mediennutzung und Unterhaltung im Allgemeinen überaus entscheidend sein kann.

Ob es weitere derartige Zukäufe gibt, das ist natürlich mit einem großen Fragezeichen behaftet. Wer auf Content oder die Bewertung setzen möchte, der sollte jedoch auf in meinen Augen zwei starke Unternehmen setzen. Ob sie ein Übernahmeziel werden, das ist eine andere Frage. Aber sie sind zumindest interessant, was deren Inhalte und Wettbewerbsposition im Markt der Videospiele angeht.

Besserer Content als Activision Blizzard? Die Nintendo-Aktie!

Content im Videospiele-Segment ist natürlich Geschmackssache und wir können uns darüber streiten, ob Nintendo oder Activision Blizzard beliebtere Inhalte besitzen. Worüber wir nicht diskutieren brauchen, ist, dass die Japaner einen sehr breiten Fundus beliebter Inhalte haben.

Nintendo ist zwar auch in anderen Bereichen aktiv, beispielsweise als Lizenzgeber für Freizeitparks. Aber: Mit Franchises wie The Legend of Zelda, Super Mario, Donkey Kong, Pokémon und anderen beliebten Franchises verfügt das Unternehmen über eine sehr beliebte Spielebasis. Der japanische Konzern ist jedoch auch im Konsolensegment aktiv. Wobei man mit der Switch und Switch Online sogar einen eigenen Streaming-Dienst für das Gaming herausgebracht hat. Ohne Zweifel eine spannende Ausgangslage für Investoren.

Ob dieser operative, doch sehr breite Fokus aus Nintendo wie bei Activision Blizzard ein Übernahmeziel macht, das ist eine andere Frage. Mit dem starken Content und einer Marktkapitalisierung in Höhe von 56,3 Mrd. US-Dollar ist das Bewertungsmaß ziemlich ähnlich. Vielleicht eine Aktie, die Foolishe Investoren mit einem langen Atem im Auge behalten sollten. Vor allem, wenn Content eine immer wichtigere Währung im Unterhaltungssegment wird.

Take-Two: Gemessen am Börsenwert wirklich klein!

Take-Two ist eher ein direkter ehemaliger Konkurrent von Activision Blizzard. Das Unternehmen ist ebenfalls ein reiner Spieleentwickler, was den Fokus auf Content womöglich vergrößert. Dafür ist die Bewertung jedoch vergleichsweise klein. Mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von 19 Mrd. US-Dollar macht das aus dem Unternehmen vielleicht schon eher ein Übernahmeziel.

Selbst wenn nicht: Im Markt des Contents verfügt das im Jahre 1993 gegründete Unternehmen ebenfalls über starke Klassiker. Vor allem die Grand-Theft-Auto-Reihe (GTA) sowie Red Dead Redemption haben in den vergangenen Jahren hohe Wellen geschlagen. Klassiker sind hingegen eher Duke Nukem, die Max-Payne-Serie oder die Mafia-Serie. Für Investoren, die nach Content suchen, ist das definitiv ein spannender Anknüpfungspunkt.

Für sich alleine ist Take-Two natürlich stets auf den Release erstklassiger Inhalte angewiesen. Wobei alleine die GTA-Reihe alle Jubeljahre für starke Umsätze sorgen sollte. Ob es zu einer Übernahme wie bei Activision Blizzard kommt, das steht, wie gesagt, in den Sternen. Aber ein vergleichsweise kleines Unternehmen mit beliebten Inhalten ist womöglich ein geeignetes Ziel. Insbesondere, wenn sich der Markt stärker fragmentiert.

Der Artikel Microsoft kauft Activision Blizzard für fast 70 Mrd. US-Dollar: Sind das die nächsten Übernahme-Ziele? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Nintendo. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard, Microsoft und Take-Two und empfiehlt Nintendo, sowie die folgenden Optionen: Long January 2023 $115 Call auf Take-Two Interactive. 

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Foto: The Motley Fool

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