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Ölpreis-Schock: Wer sind die Gewinner und die Verlierer? – Der Rubel rollt und Mark Mobius rät Richtung Brasilien zu schauen!

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Ölpreis-Schock: Wer sind die Gewinner und die Verlierer? – Der Rubel rollt und Mark Mobius rät Richtung Brasilien zu schauen!

Auf den ersten Blick ist scheint die Sache schon entschieden. Die Fluggesellschaften stehen heute wegen des heftigen Preisanstiegs unter Druck und die großen Ölkonzerne sind bei den Anlegern gefragt. Titel wie Royal Dutch Shell, BP oder Total sind auf den europäischen Märkten bei den Investoren gefragt. Gleiches gilt für die US-Konkurrenz. Chevron oder Exxon liegen vorbörslich etwa in der gleichen Größenordnung vorne. Auch Ölfeldausrüster wie Schoeller-Bleckmann sind heute gefragt. Aber die Gewinner-Liste nach dem Angriff auf die Ölanlagen von-Saudi Arabien ist noch ein gutes Stück länger.

Der Rubel rollt und die norwegische Krone steigt auch kräftig

Auch auf dem Devisen-Markt hinterlässt der Angriff der Huthi-Rebellen seine Spuren. Besonders die Devisen der erdölexportierenden Länder ziehen heute im Vergleich zum Dollar kräftig an. So können der russische Rubel, die norwegische Krone und der kanadische Dollar heute kräftige Gewinne gegenüber der amerikanischen Währung verzeichnen.

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Kurserwartung
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Ölpreis „long“ gehen?

Zum Wochenstart zogen die Preise für Öl um bis zu 20 Prozent an, bevor sich die Lage wieder ein gutes Stück beruhigte. Aktuell liegen sowohl der Preis für WTI aus auch für Brent um die 10 Prozent im Plus. Ein so starker Anstieg beim Ölpreis Brent liegt schon etwa 28 Jahre zurück. Geht es nach Goldman Sachs, dann klettert der Ölpreis allerdings noch ein gutes Stück weiter in die Höhe. Für Jeffrey Currie, Head of Commodities Research bei Goldman und Damien Courvalin, Rohstoffstratege hängt die Entwicklung des Ölpreises davon ab, wie schnell Saudi-Arabien die Lage unter Kontrolle bekommt: “Sollte der aktuelle Ausfall länger als sechs Wochen andauern, erwarten wir, dass die Brent-Preise rasch über 75 USD / Barrel steigen”, schrieben beiden Experten bereits am Sonntag.

Wie lange die Reparaturarbeiten letztendlich dauern, das steht noch nicht fest. Saudi-Arabien will aber heute noch im Laufe des Tages einen Überblick liefern.  Was die arbeiten erschweren könnte, ist dass die Huthi-Rebellen mit weiteren Angriffen auf die saudiarabische Ölindustrie gedroht haben. Die Anlagen des staatlichen Öl-Konzerns Aramco seien nach wie vor ein Ziel, erklärte die Miliz am Montag. Sie könnten jederzeit angegriffen werden. Ausländer sollten das Gebiet verlassen.

Anlage-Experte Mark Mobius rät auf Brasilien zu achten

Bei CNBCs “Street Signs Europe”sagte Mobius, dass es eine interessante Marktentwicklung sei, dass die Nachricht keine negative Wirkung auf die Schwellenländer entfaltet. “Ich denke, die Leute fangen an zu überlegen, vielleicht sollten wir nach Brasilien schauen. Das Land liefert zum Beispiel Öl nach Mexiko und in andere Länder”, sagte Mobius. “Wenn Sie sich die Reserven in Brasilien ansehen, dann werden Sie feststellen, dass dort ziemlich viel Öl gefördert werden kann.”

Einige Anleger haben diesen Tipp wohl schon befolgt. Die Aktie von Petrobras, ein halbstaatliches brasilianisches Mineralölunternehmen mit Sitz in Rio de Janeiro, liegt heute ebenfalls über 3 Prozent im Plus. Das Unternehmen betreibt Ölfelder und Raffinerien sowie petrochemische Anlagen und unterhält ein Tankstellennetz in Lateinamerika. Allerdings wurde der Konzern in der Vergangenheit immer wieder von Skandalen heimgesucht, so dass ein Investment in das Papier auch mit hohen Risiken verbunden ist.

Von Markus Weingran

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Foto: Anton Watman / Shutterstock.com

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