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Trading-Chance Apple: In der Region für Short-Trades angekommen

RealMoneyTrader · Uhr
Quelle: onvista

Die übliche Art, mit der in den US-Medien Bilanzdaten vorgestellt werden, verschleiert das zwar, aber Apple hat im 2. Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor. Doch die Aktie notiert jetzt deutlich höher als vor Jahresfrist. Das alleine würde Apple für Short-Trades interessant machen. Aber das ist noch nicht alles. Eine Trading-Chance Short.

Auf Basis der durchschnittlichen Analysten-Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2021/2022, das bei Apple am 30.9. endet, läge das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie derzeit um 28,5. Für ein schnell wachsendes Technologieunternehmen wäre das billig. Aber Apple hat diesen Status schon lange nicht mehr. Vor den Corona-Jahren, konkret in den Jahren 2015 bis 2019, lag das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Apple-Aktie zwischen 12 und 19. Jetzt ist es immens höher … und die Argumente dafür, dass das berechtigt wäre, sind dünn.

Weniger verdient … aber nicht allen ist das auch klar

In den USA liest und hört man in den Medien in Bezug auf die Frage, wie man die Gewinne eines Unternehmens einordnen müsste, grundsätzlich nur, ob das, was gemeldet wurde über oder unter den Schätzungen der Analysten lag. Da die in den USA oft verdächtig niedrig schätzen, wirkt es selbst in der tiefsten Krise so, als würden fast alle Unternehmen Geld wie Heu scheffeln. Erfahrene Anleger wissen natürlich, dass diese Vergleichsbasis Unsinn ist und sehen sich das Vorjahresquartal an. Aber derzeit gibt es eben besonders viele völlig unerfahrene Anleger, die daher auch dachten, dass Apple’s Bilanz des zweiten Kalenderquartals hervorragend ausgefallen sei.

Denn der Gewinn pro Aktie lag mit 1,20 US-Dollar über der durchschnittlichen Analystenprognose von 1,16 US-Dollar, der Umsatz mit 83 Milliarden immerhin leicht über der Schätzung von 82,6 Milliarden. Doch das sieht anders aus, wenn man genauer hinschaut.

Der Umsatz lag damit zwar knapp zwei Prozent über dem des Vorjahresquartals, aber das ist mit Blick auf die massive Inflation mager. Und dementsprechend mager war auch der Gewinn ausgefallen, denn diesen 1,20 US-Dollar pro Aktie stehen 1,30 US-Dollar Gewinn pro Aktie ein Jahr zuvor gegenüber. Apple verdiente also weniger, nicht mehr. Und wenn man berücksichtigt, dass das Unternehmen permanent eigene Aktien zurückkauft, so dass sich der Gewinn auf immer weniger Aktien verteilt, erst recht. Dass das vielen Anleger überhaupt nicht klar ist, zeigt sich im Chartbild:

Die Aktie hat eine „Fahnenstange“ ausgebildet

Apple hatte schon im Vorfeld dieser am 28. Juli nach US-Handelsende vorgelegten Quartalsbilanz kräftig zugelegt und stieg danach ungebremst weiter … bis heute. Von 129 US-Dollar Mitte Juni auf in der spitze 176 US-Dollar, eine Rallye von gut 36 Prozent quer durch die gesamte Handelsspanne … für ein Unternehmen, dessen Gewinn sinkt und dessen Bewertung viel höher ist als üblich. Das geht auf Dauer schief. Aber warum läuft die Aktie trotzdem noch?

Quelle: marketmaker pp4

Da dürfte die morgen anstehende Abrechnung der gegenüber hierzulande in den USA weit wichtigeren Aktienoptionen eine tragende Rolle spielen. Im Vorfeld solcher Abrechnungen werden laufende Trends normalerweise intensiviert. Danach jedoch, wenn sich die Trader nach solchen Abrechnungen neu orientieren, kann das anders aussehen. Und bei Apple hätte man neben der zu hohen Bewertung durchaus Argumente, die Fronten zu wechseln:

Erstens ist die Aktie markttechnisch markant überkauft, wie der RSI im Chart ausweist. Zweitens ist Apple damit an die Widerstandsregion der Hochs der vergangenen acht Monate herangelaufen. Und drittens hat der Kurs aufgrund der fehlenden Rücksetzer eine „Fahnenstange“ ausgebildet, d.h. Apple zeigt einen untypisch schnellen und steilen Anstieg. Fahnenstangen pflegen immer zu brechen. Und oft geht das dann sehr abrupt vonstatten. Ob die Aktie sich trotzdem noch bis ans Rekordhoch, womöglich sogar knapp darüber, vorankämpft, kann man nicht vorhersagen. Dass es wahrscheinlich ist, dass sich der Kurs in den kommenden Wochen wieder an den Abstieg machen wird, schon. Diese Trading-Chance ist somit antizyklisch, spekulativ, aber aussichtsreich.

Antizyklisch, spekulativ, aber aussichtsreich

Wir stellen Ihnen für diese Trading-Chance Short ein Knock Out-Zertifikat mit unbegrenzter Laufzeit des Emittenten UBS vor. Dieses Short-Zertifikat hat einen Basispreis und Knockout-Level bei 217,457 US-Dollar, woraus sich aktuell ein Hebel von 3,98 errechnet.

Den Stop Loss platzieren wir, bezogen auf die Apple-Aktie, bei 186 US-Dollar, knapp über die jetzt angesteuerte Widerstandszone und das bisherige Rekordhoch. Dieser Stop Loss entspricht im Zertifikat beim aktuellen Euro/US-Dollar-Umrechnungskurs von 1,0170 einem Kurs von ca. 3,08 Euro. Die WKN dieses Zertifikats lautet UH8TB6.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  176,65 US-Dollar,  179,62 US-Dollar,  182,94 US-Dollar 

Unterstützungen:  166,10 US-Dollar,  163,49 US-Dollar,  160,23 US-Dollar

Knock-Out Zertifikat Short auf Apple

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

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Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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