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ETF vs. Dividendenaktien: Daran würde ich meinen Ansatz messen!

The Motley Fool · Uhr

Mit ETFs oder defensiven Dividendenaktien kann man letztlich ein Ziel verfolgen: etwas Rendite. Im Endeffekt sind das zwei eher zeitlose und weniger volatile Wege, um einen Ausgleich gegen die Inflation zu bekommen. Entweder man ist der breite Markt oder man versucht, auf die Auswahl zu setzen, die einem regelmäßig ein passives Einkommen als Rendite beschert.

Allerdings sind es die Dividendenaktien, deren Erfolg wir letztlich an einem ETF messen müssen. Das bedeutet, dass wir besser sein sollten als mit einem kostengünstigen Indexfonds. Ansonsten könnten wir schließlich auch einfach bei ihm bleiben.

Das ist übrigens auch mein Entscheidungsmerkmal. Letztlich würde ich meinen persönlichen Ansatz an dieser Kenngröße messen: der Gesamtrendite. Auch wenn ich womöglich andere Ziele verfolge.

ETF vs. Dividendenaktien: Es geht um die Gesamtrendite!

Wir können natürlich als Einkommensinvestor sagen: Die Gesamtrendite mit der Aktienkursperformance ist mir nicht so wichtig. Ich setze auf ein solides passives Einkommen. Allerdings sollten Dividendenaktien, wenn wir uns den Aufwand machen, sie aktiv auszuwählen, idealerweise den breiten Markt und einen ETF hinter sich lassen. Für mich hat das einen sehr einfachen Grund.

Wir können auch mit einem Indexfonds ein passives Einkommen erzielen. Davon ausgehend, dass viele der globalen Indizes pro Jahr im Durchschnitt im höheren einstelligen Prozentbereich zulegen, könnten wir zum Beispiel ziemlich konservativ 4 % pro Jahr herausnehmen. Ja, sogar ohne dass wir langfristig um die Nachhaltigkeit fürchten müssen. Das ist zwar dann keine Dividende (die es jedoch bei ausschüttenden Indexfonds ebenfalls on-top gibt). Aber es ist eine Möglichkeit, einen Mittelzufluss zu generieren.

Wenn wir mit unseren Dividendenaktien den ETF-Ansatz toppen wollen, so sollten wir besser nicht schauen, ob ein passives Einkommen höher ausfällt. Beziehungsweise ob die Dividendenrendite höher ausfällt als der breite Markt. Nein, sondern unser Ansatz zielt im Idealfall darauf ab, dass wir mehr Dividende erhalten, aber dazu noch eine bessere Gesamtrendite erzielen können. Insgesamt sollte sich der Aufwand des Stock-Picking auszahlen. Ansonsten wäre es für den Vermögensaufbau und den eigentlichen Erfolg womöglich cleverer, es beim Indexfonds zu belassen. Rendite ist Rendite, egal, ob es Kursperformance oder Dividende ist.

Ein wichtiges Merkmal!

Natürlich schafft es der breite Markt nicht auf 4 % Dividendenrendite. Oder, anders ausgedrückt, selten und mit regionalen Ausnahmen. Mit einem ETF kann man daher dieses Ziel nicht erreichen, wohl aber ein passives Einkommen. Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis.

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Wenn man daher gerne in Dividendenaktien investieren möchte, so sollte trotzdem der Vergleichswert die Gesamtrendite des breiten Marktes sein. Das stellt sicher, dass man auch wirklich erfolgreich ist. Beziehungsweise, dass sich der Mehraufwand für das Stock-Picking lohnt.

Der Artikel ETF vs. Dividendenaktien: Daran würde ich meinen Ansatz messen! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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