Microsoft wieder wertvollstes Unternehmen

Nvidia muss Börsenthron zugunsten von Microsoft räumen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: rafapress/Shutterstock.com

Anhaltende Gewinnmitnahmen haben am Montag den Aktien von Nvidia den erst kürzlich errungenen Titel als wertvollstes Börsenunternahmen der Welt gekostet. Die Papiere des Chipherstellers fielen zuletzt um 5,3 Prozent auf gut 120 US-Dollar und rutschen damit an das Ende des Nasdaq 100 . Der Techwerte-Index gab leicht nach.

Nvidia ist nunmehr an der Börse wieder etwas weniger als drei Billionen US-Dollar schwer. Erst vor knapp einer Woche war der Chiphersteller in puncto Börsenwert an dem Softwarehersteller Microsoft sowie an dem Computerkonzern Apple vorbeigezogen und hatte damit erstmals den Börsenthron erklommen.

Seit Jahresbeginn gerechnet steht aber immer noch ein Plus von mehr als 140 Prozent zu Buche. Dies ist der mit Abstand größte Zugewinn aller im Nasdaq 100 vertretenen Unternehmen. Vor allem der Hype um Künstliche Intelligenz und die für deren Einsatz notwendigen Komponenten hatte die Titel in den vergangenen Wochen immer wieder auf Höchststände getrieben.

Vor diesen Hintergrund scheint es Experten nicht zu beunruhigen, dass einige Anleger jetzt bei Nvidia Kasse machen. So betonte der Fachmann Blayne Curtis vom Analysehaus Jefferies, dass Nvidia der führende Anbieter von Beschleunigungslösungen in Rechendatenzentren bleibe.

Wertvollstes börsennotierte Unternehmen der Welt ist nun wieder Microsoft mit einer Marktkapitalisierung von zuletzt gut 3,3 Billionen US-Dollar. Dessen Aktien erreichten zu Wochenbeginn ein Rekordhoch und bewegten sich zuletzt kaum vom Fleck.

onvista Premium-Artikel

onvista Trading-Impuls
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!02. Apr. · onvista
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!
Gold, Aktien, exotische ETFs
So schützt du dich vor Inflation01. Apr. · onvista
So schützt du dich vor Inflation
Chartzeit Wochenausgabe vom 30.03.2025
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte30. März · onvista
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte