Deutsche Erzeugerpreise sinken weiter auf Jahressicht - aber nicht mehr so stark

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Berlin (Reuters) - Die deutschen Erzeugerpreise sind auch im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen.

Die Hersteller gewerblicher Produkte - von Papier bis hin zu Stahl - verlangten durchschnittlich 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das war bereits der zwölfte Rückgang in Serie, zugleich aber auch der geringste in dieser Reihe. Im Mai hatte es noch ein Minus von 2,2 Prozent gegeben. Von Mai auf Juni stiegen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent.

In der Statistik werden die Preise für Produkte von Herstellern geführt, bevor sie weiterverarbeitet werden oder in den Groß- und Einzelhandel kommen. Sie gelten daher als frühe Hinweisgeber für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Diese stiegen im Juni nur noch um durchschnittlich 2,2 Prozent, nach 2,4 Prozent im Mai.

Der Rückgang der Erzeugerpreise im Juni geht einmal mehr auf billigere Energie zurück. Sie war um 5,9 Prozent günstiger zu haben als im Juni 2023. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent.

(Bericht von Reinhard Becker, redigiert von Sabine Ehrhardt - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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