Zahl offener Stellen in den USA sinkt etwas

Washington (Reuters) - Die Nachfrage nach Personal in den USA hat zuletzt abgenommen.
Die auch von der Zentralbank stark beachtete Zahl der offenen Stellen sank Ende Juni auf 8,184 Millionen, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage (Jolts) mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit 8,0 Millionen gerechnet. Der Vormonatswert wurde zugleich auf 8,230 Millionen von ursprünglich gemeldeten 8,140 Millionen nach oben revidiert.
Die Notenbank Federal Reserve (Fed) dürfte am Mittwoch eine weitere Zinspause einlegen. Experten rechnen allerdings damit, dass sie ein Signal für eine baldige Lockerung des straffen geldpolitischen Kurses geben wird. Sie hat eine Zinswende von der Datenlage abhängig gemacht. Die Notenbank strebt einen nachhaltigen Rückgang der Inflation in Richtung des Zielwerts von zwei Prozent an und will zugleich den heiß gelaufenen Jobmarkt abkühlen. Am Freitag veröffentlicht die Regierung den US-Arbeitsmarktbericht für Juli. Ökonomen rechnen mit einem Stellenzuwachs von 175.000 außerhalb der Landwirtschaft, nach 206.000 im Juni.
(Bericht von Lucia Mutikani, geschrieben von Reinhard Becker; Redigiert von Hans Busemann; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)