Herben Rückschlag immer einkalkulieren: Diese 3 Optionen bleiben dir bei einem Börsencrash!

Aktienwelt360 · Uhr
Ein älterer Mann ärgert sich vor einem tiefroten Aktien-Chart über einen Verlust

Über vier Jahre ist es nun schon wieder her, dass wir aufgrund der Coronapandemie so etwas wie einen Börsencrash erlebt haben. Bei vielen ist dieses Ereignis aber sicherlich schon wieder in Vergessenheit geraten. Was bei der derzeit guten Stimmung an den Märkten auch absolut verständlich ist.

Doch wir wissen aber auch, dass die Kurse nicht ewig nur in eine Richtung wandern, sondern es vermutlich früher oder später zu einem etwas größeren Rückschlag kommen könnte. Da so etwas in der Regel relativ überraschend geschieht, hat man meistens erst die Möglichkeit zu handeln, wenn der Depotwert schon signifikant zurückgegangen ist.

In solch einem Fall ist also guter Rat teuer, weshalb wir uns heute einmal mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Wobei dir im Grunde bei einem Börsencrash aber eigentlich nur diese drei Optionen zur Verfügung stehen.

Kaufen bzw. Nachkaufen

Geraten die Börsen in heftige Turbulenzen, dann hat dies ja zur Folge, dass die Kurse in breiter Front einbrechen. Was bei vielen Investoren dann so etwas wie eine gewisse Zwiespältigkeit aufkommen lässt. Man ärgert sich über die Kursrückgänge seiner Aktien, sieht aber auf der anderen Seite auch vielfältige Kaufgelegenheiten.

Schließlich kommen bei einem handfesten Börsencrash auch immer jede Menge Top-Werte unter die Räder. Wodurch man dann eben in die Lage versetzt wird, entsprechend günstig bei dem einen oder anderen Titel einzusteigen. Vorausgesetzt natürlich, dass man auch genügend Schneid mitbringt, in solch stürmischen Zeiten auf Schnäppchenjagd zu gehen.

Wer schon ein gut bestücktes Depot hat, kann nun aber vielleicht einmal alle Werte einer gründlichen Analyse unterziehen. Und zwar um herauszufinden, bei welcher Aktie sich ein Nachkauf am meisten lohnen könnte. Dies hätte dann noch den tollen Nebeneffekt, dass sich bei dem einen oder anderen Papier der Einstiegskurs eventuell deutlich verbilligen lässt.

Die schlechte Phase einfach „aussitzen“

Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich einfach gar nicht zu reagieren und abzuwarten, bis die Kurse wieder nachhaltig nach oben drehen. Dies wäre beispielsweise eine Idee, wenn man gerade nicht über das nötige Kleingeld verfügt, um wie gerade oben angesprochen neue Positionen aufzubauen oder bei bestehenden nachzukaufen.

Diese Strategie erfordert meiner Ansicht nach aber einiges an Disziplin und vor allem ein gutes Durchhaltevermögen. Denn jeder, der schon einmal einen Börsencrash miterleben durfte, weiß, dass es hier zeitweise zu mächtigen Verwerfungen kommen kann. Und es wird immer auch Anleger geben, deren Nervenkostüm so etwas nur schwer aushält.

Wer sich dennoch dazu entschließt, einfach Ruhe zu bewahren und auf bessere Zeiten zu warten, sollte allerdings einige Dinge beherzigen. Zum Beispiel könnte es ratsam sein, sich vom Börsengeschehen erst einmal fernzuhalten und auch die Finanzmedien eher zu meiden. Und den Depotstand würde ich bei dieser Gemengelage wohl auch nicht jeden Tag abrufen. Aber letztendlich muss natürlich jeder für sich alleine überlegen, wie er solche Zeiten am besten ruhig und gelassen übersteht.

Den Verkaufen-Button drücken

Um es gleich vorwegzunehmen, die dritte und letzte Option halte ich meines Erachtens gleichzeitig auch für die schlechteste. Dabei kann ich diese Art der Reaktion allerdings vollumfänglich nachvollziehen. Schließlich schmerzt es jeden Investor, seine schönen Buchgewinne so schnell dahinschmelzen zu sehen.

Noch nervenaufreibender kann es sein, wenn man womöglich gerade erst die Börse für sich entdeckt hat und nun dicke Minuszeichen in seinem Depot ausmacht. Da möchte man dann verständlicherweise retten, was zu retten ist und fasst dementsprechend eventuell einen schnellen Notverkauf seiner Positionen ins Auge.

Bevor man hier aber entnervt verkauft, sollte man sich immer vor Augen halten, dass rückblickend die großen Indizes wie Dow Jones, S&P 500 oder unser DAX nach einem Börsencrash immer wieder angestiegen sind und irgendwann die Höchststände von vor dem Rückschlag übertroffen haben.

Durchzuhalten sollte sich also an dieser Stelle in den meisten Fällen sicherlich auszahlen. Wenn man also nicht ausgerechnet in schlechten Börsenzeiten dringend und unverzichtbar Kapital benötigt, würde ich persönlich hier immer die ersten beiden Optionen absolut bevorzugen.

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