Ukraine - Vorstoß in russisches Gebiet schafft Pufferzone

Reuters · Uhr

Kiew (Reuters) - Mit ihrem stetigen Vormarsch in die russische Oblast Kursk schafft die Ukraine nach eigenen Angaben eine Pufferzone.

Diese diene dem Zweck, die ukrainischen Gemeinden im Grenzgebiet vor täglichen feindlichen Angriffen zu schützen, sagte Innenminister Ihor Klymenko am Mittwoch. "Wir setzen unseren Vormarsch in der Region Kursk fort", schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram.

Derweil traf sich Selenskyj mit hohen Regierungsmitgliedern, um über die humanitäre Lage und eine mögliche Einrichtung von Militärverwaltungen in dem besetzten Gebiet zu beraten. Dieses umfasst nach Angaben der Ukraine mehr als 1000 Quadratkilometer. Bei dem jüngsten Vormarsch seien mehr als 100 russische Soldaten gefangengenommen worden.

Nach Angaben der stellvertretenden Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk solle humanitären Organisationen in dem als Pufferzone bezeichneten Gebiet der Zugang gewährt werden. Wie aus ukrainischen Regierungskreisen verlautete, zählten dazu wahrscheinlich das Rote Kreuz und die Vereinten Nationen (UN).

(Bericht von Pavel Polityuk, geschrieben von Philipp Krach; Redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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