Renk-Chefin verabschiedet sich mit Umsatz- und Gewinnsprung

Reuters · Uhr

München (Reuters) - Renk-Vorstandschefin Susanne Wiegand verabschiedet sich vom Augsburger Panzergetriebehersteller mit kräftigen Zuwächsen.

Der Umsatz sprang im vergangenen Jahr dank der weltweiten Aufrüstung um 23 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro und erreichte damit die Erwartungen des Vorstands, wie Renk am Mittwoch mitteilte.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen schnellte um 26 Prozent auf 189 Millionen Euro. Das ist fast der obere Rand der Prognose, die von 175 Millionen bis 190 Millionen Euro reichte. Analysten hatten im Schnitt mit 181 Millionen gerechnet. Der Auftragseingang habe mit rund 1,4 Milliarden Euro ein Rekordniveau erreicht, erklärte Renk. "Das starke vierte Quartal hat maßgeblich zu diesem erfolgreichen Geschäftsjahr beigetragen", hieß es in der Mitteilung.

Wiegand hatte im Herbst überraschend ihren Abschied per Ende Januar angekündigt. Ihr Nachfolger Alexander Sagel kommt aus dem eigenen Haus; er war im Frühjahr 2024, kurz nach dem Börsengang, von Rheinmetall nach Augsburg gekommen und in den Vorstand eingezogen. "Es ist für mich besonders erfreulich, das Unternehmen in einer so starken Position an meinen Nachfolger Dr. Alexander Sagel zu übergeben", sagte Wiegand am Mittwoch. "Renk ist optimal positioniert, um die sich bietenden Wachstumschancen zu nutzen, und ich freue mich darauf, die Entwicklung des Unternehmens auch in Zukunft eng zu verfolgen." Für 2025 sei eine Fortsetzung des Wachstums- und Profitabilitätstrends zu erwarten, hieß es in der Mitteilung.

(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Thomas Seythal)

onvista Premium-Artikel

onvista Trading-Impuls
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!02. Apr. · onvista
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!
Gold, Aktien, exotische ETFs
So schützt du dich vor Inflation01. Apr. · onvista
So schützt du dich vor Inflation
Chartzeit Wochenausgabe vom 30.03.2025
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte30. März · onvista
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte