Anführer des Islamischen Dschihad bei israelischen Luftangriffen getötet

Reuters

Gaza-Stadt (Reuters) - Bei den israelischen Luftangriffen auf den palästinensischen Gazastreifen ist ein Anführer der militanten Extremistengruppe Islamischer Dschihad getötet worden.

Dabei handele es sich um Hussam Abu Harbid, der den bewaffneten Arm der Gruppe im Norden des Küstengebiets angeführt habe, teilten das israelische Militär und ein Vertreter der Islamisten übereinstimmend am Montag mit. Harbid habe hinter mehreren Raketenangriffen auf israelische Zivilsten gesteckt, erklärte Israels Militär weiter. Dabei sei bei Ausbruch der jüngsten Kämpfe vor einer Woche ein Israeli verletzt worden. Harbid sei seit 15 Jahren ein Kommandeur des Islamischen Dschihad gewesen.

Der Vorfall ereignete sich, als Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas sowie weitere radikale Palästinenser ihre Kämpfe trotz internationaler Forderungen nach einer Waffenruhe den achten Tag in Folge fortsetzten. Das israelische Militär erklärte, es habe ein Tunnelsystem der Hamas sowie neun Wohnhäuser von Anführern der Extremisten aus der Luft angegriffen. Die Palästinenser hätten rund 60 Raketen auf Israel abgefeuert. Das seien allerdings etwas weniger gewesen als in den beiden vorangegangenen Tagen, als es 120 beziehungsweise 200 Raketen gewesen seien.

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