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Bank of America: Nach den Online-Brokern zieht auch der US-Finanzriese nach und schafft Trading-Gebühren teilweise ab

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Bank of America: Nach den Online-Brokern zieht auch der US-Finanzriese nach und schafft Trading-Gebühren teilweise ab

Nachdem bereits diverse Online-Broker diesen Schritt vollzogen haben, hat nun mit der Bank of America einer der Finanzriesen angekündigt, auf Provisionsgebühren für Trades zu verzichten, wenn auch nur in einem bestimmten Kundenkreis. Die Bank teilte am Montag mit, dass jeder Kunde ihres Kundenbindungsprogramms für Privatkunden nun unbegrenzt kostenlose Trades für Aktien, ETFs und Optionen erhalten wird. Zuvor erhielten Privatkunden mit einem Guthaben von mindestens 20.000 US-Dollar 10 oder mehr Freihandelsgeschäfte, je nachdem, für welche Stufe sich der jeweilige Benutzer qualifiziert hatte. Dies berichtet die Nachrichtenagentur CNBC.

Laut Bericht halten sich die dadurch aufkommenden Umsatzeinbußen in Grenzen. Schätzungen zufolge waren 87 Prozent der Geschäfte seiner Mitglieder der angesprochenen Gruppe bereits kostenlos.

Bereits vor ein paar Wochen hatten die Online-Broker Interactive Brokers und Charles Schwab angekündigt, ihre Provisionsgebühren für US-Aktien, ETFs und Optionsgeschäfte stark zu senken und sie zukünftig komplett abzuschaffen. Schnell folgten darauf auch die Anbieter TD Ameritrade und E-Trade. Die Ankündigung hatte für einen Kursrutsch unter Titeln der Online-Broker-Branche gesorgt.

Lesen Sie auch: Charles Schwab – Erst Provisionsgebühren abschaffen, jetzt Handel mit Aktien-Bruchteilen erlauben? Paradigmenwechsel bei den Online-Brokern?

Aktien der Bank of America stehen am Montag vorbörslich knapp über 1 Prozent im Plus. In der vergangenen Woche hatte die Bank ihre Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und trotz einer milliardenschweren Abschreibung, die den Gewinn um ein Fünftel hat einbrechen lassen, die Erwartungen übertroffen.

onvista-Redaktion

Foto:  Tero Vesalainen / Shutterstock.com

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