Bitcoin: Düstere Marktstimmung schlägt auch bei BTC die nächste Kursdelle – Chartbild macht derzeit wenig Hoffnung

onvista · Uhr (aktualisiert: Uhr)

Das Thema Zinserhöhungen hält die Märkte weiterhin im Klammergriff. Die Anleger trennen sich scharenweise von Aktienwerten und sorgen für deutliche Verluste bei den Indizes. Während der Dax im heutigen Handel über 2 Prozent im Minus steht, zeichnet sich auch an den US-Märkten ein ungemütlicher Handelsstart ab. Auch auf den Krypto-Markt verfehlt das Thema seine Wirkung nicht, da Bitcoin und andere Krypto-Werte immer noch als Risk-on-Assets gesehen werden und mit als erstes aus den Portfolios geworfen werden, wenn sich der Wind an den Finanzmärkten dreht.

Nachdem Bitcoin im gestrigen Handel einen Fake-Ausbruch aus dem Abwärtstrend seit dem letzten Allzeithoch aus November 2021 gemacht hat, steht die Kryptowährung heute mit einem Minus von knapp 6 Prozent extrem unter Druck und kämpft darum, charttechnisch nicht den K.O. -Schlag einzufahren.

Nach dem gescheiterten Ausbruch aus dem Abwärtstrend und dem Unterschreiten der Marke von 40.000 Dollar kämpft der Kurs nun um das untere Ende des Unterstützungskanals bei 38.000 Dollar. Sollte dieser nach unten durchbrochen werden, stehen einem weiteren Fall bis auf die nächste Unterstützungszone zwischen 30- und 28.000 Dollar nicht mehr viel im Wege.

Screenshot, Chart oder sonstiges Schmuckbild

Außer der allgemein düsteren Lage an den Finanzmärkten hat es keine fundamentalen Nachrichten gegeben, die als Grund für die Kursschwäche hergenommen werden können. Im Gegenteil, in den vergangenen Tagen hatte es auf der Ebene der Adaption positive Nachrichten gegeben. Mit Intel und Google haben zwei hochkarätige Tech-Unternehmen einen Fuß in den Krypto-Sektor gesetzt.

Der Halbeiterhersteller Intel hatte zuletzt angekündigt, einen eigenen Mining-Chip herstellen zu wollen, der wesentlich energieeffizienter sein soll, als bisher auf dem Markt verfügbare Produkte. Besonders für das Bitcoin-Mining werden mittlerweile spezielle Bitcoin-Mining-Geräte hergestellt, sogenannte ASIC Miner, gegen die das Mining mit herkömmlicher Hardware keine Chance mehr hat.

Der Tech-Gigant Google hatte derweil angekündigt, die Integration von Kryptowährungen als Bezahlmethode auf den eigenen Plattformen mittels Krypto-Karten weiter vorantreiben zu wollen.

Einen Ausblick auf das Jahr 2022 für den Krypto-Markt finden Sie in unserem Mahlzeit-Special „Anlagetrends 2022“

Von Alexander Mayer

Titelfoto: ImageFlow / Shutterstock.com

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