ETF-Investoren, aufgepasst! So kommst auch du reicher aus der Korrektur!

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Beim erfolgreichen Investieren sind viele Dinge bloß eine Frage des richtigen Blickwinkels. So kann man die Korrektur beziehungsweise den Crash einerseits als finanzielle Bedrohung oder Belastung ansehen. Oder aber als Chance, Aktien günstig zu erwerben und langfristig noch mehr zu profitieren.

ETF-Investoren, aufgepasst! So kommst auch du reicher aus der Korrektur!

Das gilt jedoch nicht bloß für Stock-Picker, sondern auch für ETF-Investoren, bei denen die Jagd auf Schnäppchen jetzt begonnen haben könnte. Um sicher zu gehen, dass du auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten reicher aus der Korrektur hervorgehst, wollen wir heute einen Blick auf wichtige Dinge werfen, die bei einem passiven Ansatz relevant sein dürften.

1. Achte auf Diversifikation und Allokation

Ein erster wichtiger Aspekt hierbei ist die Diversifikation und die Allokation der zugrunde liegenden Passivfonds. Zwei Begriffe, die zwar tendenziell in eine ähnliche Richtung gehen, dennoch eine unterschiedliche Bedeutungskomponente besitzen.

Die Diversifikation misst einerseits die rein zahlenmäßige Aufteilung eines Index oder ETF, was eine wichtige Aussage über die Qualität des ETF zulässt. Zudem handelt es sich dabei auch um eine qualitative Komponente, was die innere Diversifikation in Bezug auf einzelne Regionen oder Segmente betrifft. Somit ist Diversifikation vielseitig und sehr wichtig.

Doch auch die Allokation sollte von ETF-Investoren nicht unterschätzt werden. Hierunter versteht man, welche Anteile einzelne Aktien am gesamten Index ausmachen. Oder eben welche Segmente überproportional gewichtet sind. Vor allem Letzteres dürfte zeigen, dass Diversifikation und Allokation Hand in Hand gehen und für passive Investoren über Erfolg oder Misserfolg langfristig entscheiden können.

2. Achte auf einen marktbreiten Ansatz

Eng mit Allokation und Diversifikation verknüpft ist ein weiterer Ansatz: der eines marktbreiten ETF. Insbesondere das Coronavirus und der aktuelle Crash dürfte zeigen: Für die meisten passiven Investoren lohnen sich Branchenspezialisierungen eher nicht.

Das hängt auch damit zusammen, dass die Passivfonds in vielerlei Hinsicht bloß ein Kompromiss sind. Starke Aktien werden hier mit weniger soliden in einen Fonds zusammengewürfelt. Eine marktübliche Rendite besteht aus wenigen rasanten Performern und einigen Kursbremsern. Und ganz vielem dazwischen, das wohl in etwa marktüblich performt. Hier auf Spezialisierungen auszuweichen, kann womöglich ein teurer Fehler sein.

Wer jetzt beispielsweise in ETFs investiert, die auf Öl oder Erdgas setzen oder auf Airlines oder Tourismus, der wird einen noch größeren Schaden erlitten haben. ETFs auf den breiten Markt hingegen korrigieren marktüblich. Und sie werden marktüblich steigen. Das ist der Kompromiss, den man eingehen sollte, denn er führt ebenfalls langfristig zu marktüblichen Renditen. Bei überschaubaren und diversifizierten Risiken.

3. Denke langfristig und investiere regelmäßig

Zu guter Letzt sollten ETF-Investoren jedoch auch in der Korrektur langfristig denken. Zwar sind viele Passivfonds und ganze Indizes jetzt wieder günstig. Das muss jedoch nicht zwangsläufig heißen, dass wir die Talsohle bereits durchschritten haben. Gerade Angst und Panik sind ein Nährboden, der wenig Rationalität zulässt.

Über die kommenden Jahre oder Jahrzehnte wird man dennoch gerade jetzt das Fundament für seinen zukünftigen Erfolg, für höhere Renditen und womöglich auch etwas Reichtum legen können. Kleiner Tipp zum Schluss: Wer zusätzlich zu einem gut diversifizierten und marktbreiten Ansatz noch regelmäßig in mehreren Intervallen oder via Sparpläne investiert, kann das Risiko eines „schlechten“ Timings bedeutend reduzieren. Wobei jetzt, im Crash, das günstigere Bewertungsmaß generell schon interessant ist.

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Foto: Getty Images

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